Hitzewelle in Deutschland: So trotzen Sie der Hitze

Hitzewelle in Deutschland
So trotzen Sie der Hitze

Deutschland steht eine heiße Woche bevor. Pünktlich zum kalendarischen Sommerbeginn am kommenden Mittwoch klettern die Temperaturen mancherorts bis auf 35 Grad. Wie Sie am besten mit der Hitze umgehen.

BerlinDeutschland steht am Anfang einer heißen Woche. Hoch „Concha“ sorgt dafür, dass sehr warme Luft nach Deutschland fließt. Pünktlich zum kalendarischen Sommerbeginn am kommenden Mittwoch klettern die Temperaturen verbreitet bis auf 35 Grad.

Schon für diesen Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) Werte jenseits der 30-Grad-Marke. Nur im Norden bleibt es mit 20 bis 25 Grad etwas kühler. Begleitet wird die Hitze von teilweise kräftigen Gewittern, die sich vor allem über der Alpenregion entladen können.

Mit den Temperaturen steigen auch die Werte der potenziell hautschädlichen UV-Strahlung. Der UV-Index dürfte in den kommenden Tagen einen Höchstwert von 9 erreichen, warnt DWD-Meteorologe Christoph Hartmann. Bei Werten zwischen 8 und 10 gelten die UV-Gefahren als sehr hoch. Experten raten daher, Aufenthalte im Freien zu minimieren. Wer das nicht kann, sollte sich möglichst im Schatten aufhalten.

UV-Strahlung kann die Haut schon schädigen, ehe ein Sonnenbrand erkennbar wird. Deshalb sollte die Haut mit Sonnencreme (hoher Lichtschutzfaktor!) und Kleidung geschützt werden. Da auch die Augen von UV-Strahlung angegriffen werden können, empfiehlt sich das Tragen einer Sonnenbrille.

Generell sind die körperlichen Belastungen unter dem Einfluss sommerlicher Hitze hoch. „Wenn man die gefühlte Temperatur, also die Auswirkungen der Schwüle mitberücksichtigt, werden weite Teile Deutschlands unter einer gefühlten Hitzewelle stöhnen“, so DWD-Meteorologe Hartmann.

Tatsächlich wirkt sich schwüles Wetter belastend auf unser körpereigenes Kühlsystem aus: Die feuchtwarme Luft kann kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen, sodass der Schweiß nicht mehr verdunstet. Damit fehlt aber auch die erfrischende Kühle, die bei der Verdunstung entsteht; der Schweiß bleibt auf der Haut und wir fühlen uns unangenehm verschwitzt. Verstärkt wird das Unwohlsein noch durch ein Gefühl der Erschöpfung, weil unser Kreislauf zurückfährt, damit der Körper nicht noch mehr Wärme produziert.

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