Hitzewelle in Deutschland: Tipps für den Umgang mit der Hitze

Hitzewelle in Deutschland
So trotzen Sie der Hitze

Tipps für den Umgang mit der Hitze

Ganz hilflos sind wir den Einwirkungen von Hitze und Schwüle aber nicht ausgeliefert. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW ) hat angesichts der aktuellen Wetterlage ein paar Tipps zusammengestellt, um sich bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit wohler zu fühlen.

Mehr trinken – von leicht gekühlt bis lauwarm

Trinken ja – aber nicht unbedingt Eisgekühltes. „Besser erfrischen leicht gekühlte bis lauwarme Durstlöscher“, erklärt Grita Schedlbauer von der BGW. Die Medizinerin empfiehlt Leitungs- oder Mineralwasser und ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee. „Und davon bitte bei Hitze noch reichlicher trinken als sonst.“

Denn Flüssigkeitsmangel schwächt den Kreislauf und damit die Versorgung der Organe. Außerdem droht eine Erkältung, wenn die Schleimhäute antrocknen und dann Viren und Bakterien nicht mehr so gut abwehren können.

Die Haut maßvoll kühlen

Eine eiskalte Dusche bringt keine nachhaltige Abkühlung, denn sie treibt den Kreislauf und damit die Wärmeproduktion an. Wirkungsvoller ist das maßvolle Kühlen einzelner Körperteile, das den Organismus nicht irritiert. „Dazu kann man beispielsweise immer mal wieder kaltes Wasser über die Hände und Handgelenke laufen lassen“, so BGW-Expertin Schedlbauer. „Das lässt sich auch im Arbeitsalltag einrichten.“

Luftige Kleidung tragen

Enge Kleidung, womöglich aus Kunstfasern, staut die Körperwärme auf. Besser ist bei heißem Wetter eine lockere Garderobe aus Baumwolle oder Leinen. Sie lässt Luft an die Haut und nimmt überschüssigen Schweiß auf.

„Sicherheit geht allerdings vor“, mahnt Schedlbauer. „Während sich der Krawattenzwang im Büro ohne Probleme lockern lässt, geht an erforderlicher Schutzausrüstung auch bei Hitze kein Weg vorbei. Da helfen dann nur Klimaanlagen und Sonnenschutzeinrichtungen – oder das Ausweichen auf kühlere Arbeitszeiten.“

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