Hitzewelle in Deutschland So trotzen Sie der Hitze

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Tipps für den Umgang mit der Hitze
Trinken ist bei dieser Hitze besonders wichtig. Eiskalte Getränke sollten aber gemieden werden. Quelle: dpa
Erfrischung mit Mineralwasser

Trinken ist bei dieser Hitze besonders wichtig. Eiskalte Getränke sollten aber gemieden werden.

(Foto: dpa)

Ganz hilflos sind wir den Einwirkungen von Hitze und Schwüle aber nicht ausgeliefert. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW ) hat angesichts der aktuellen Wetterlage ein paar Tipps zusammengestellt, um sich bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit wohler zu fühlen.

Mehr trinken – von leicht gekühlt bis lauwarm

Trinken ja – aber nicht unbedingt Eisgekühltes. „Besser erfrischen leicht gekühlte bis lauwarme Durstlöscher“, erklärt Grita Schedlbauer von der BGW. Die Medizinerin empfiehlt Leitungs- oder Mineralwasser und ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee. „Und davon bitte bei Hitze noch reichlicher trinken als sonst.“

So schützen Sie Ihre Haut vor der Sonne
Vorsicht bei Höhensonne!
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Wenn Sie Urlaub in den Bergen machen, beachten Sie folgendes: Durch die dünne Luft ist die Sonnenbelastung dort höher als im Flachland. Pro 1000 Höhenmeter muss mit einer 10 bis 20 Prozent höheren UV-Belastung gerechnet werden.

Vorbräunen nicht vergessen!
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Wenn der Winter vorbei ist, muss sich die Haut erst wieder an die Sonne gewöhnen: Die Haut braucht ein bisschen Zeit, um die schützenden Pigmente zu bilden. Wer sich vorgenommen hat, mehr Sport zu treiben, nimmt ja auch nicht gleich am Marathon teil. Also lieber erstmal im Schatten bleiben oder sich nur kurz den UV-Strahlen aussetzen. Kalkleisten, die sich direkt in die pralle Sonne werfen, enden sonst so wie die Dame auf dem Foto.

Risikofaktor Sonnenstudio
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Vom Vorbräunen auf der Sonnenbank raten Hautärzte dringend ab. Allgemein sollte man auf Bräune aus dem Solarium verzichten: Studien belegen, dass das Hautkrebsrisiko um 75 Prozent steigt, wenn Menschen einmal im Monat oder öfter auf die Sonnenbank gehen. Und je jünger, desto höher das Risiko, dass die Haut schwere Schäden nimmt.

Siesta im Schatten
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Doch auch wenn die Haut schon an Sonne gewöhnt ist und eine gewisse Bräune hat, sollte man es nicht übertreiben: Gerade in der stärksten Mittagshitze, also circa zwischen elf und 15 Uhr, sollten Sonnenanbeter lieber in den Schatten gehen. Aber auch im Schatten kann man sich einen Sonnenbrand zuziehen. Deshalb gilt auch hier: Eincremen nicht vergessen.

Haare schützen
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Doch nicht nur die Haut sollte vor den UV-Strahlen geschützt werden, sondern auch das Haar. Wer seine Haare der prallen Sonne aussetzt, riskiert Schäden: Sie werden trocken und bleichen aus. Deshalb während der größten Mittagshitze am besten einen Hut oder ein Kopftuch tragen. Der Haut zuliebe sollte die Kopfbedeckung auch Ohren und Nacken schützen.

Nie ohne!
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Dass Sonnen ohne entsprechenden Schutz der Haut keine gute Idee ist, muss eigentlich nicht mehr erwähnt werden. Deshalb nur noch einmal die wichtigsten Fakten:

- den Lichtschutzfaktor lieber zu hoch als zu niedrig wählen

- mindestens eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad eincremen

- empfindliche Stellen wie Nasenrücken, Fußrücken, Ohren, Dekolleté und Glatze nicht vergessen

- auch wasserfeste Sonnencreme muss regelmäßig nachgeschmiert werden.

- mehrmals eincremen verlängert den Schutzfaktor der Sonnenmilch nicht zusätzlich

- Sonnencremes sollten frei von Oxybenzon und Retinylpalmitat sein, weil diese Stoffe Allergien auslösen können.

Hautkrebsrisiko beachten
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Vorsicht: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor kann die Entstehung von schwarzem Hautkrebs zwar verzögern, aber nicht vollständig verhindern. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wird der schwarze Hautkrebs jährlich bei etwa 20.000 Menschen diagnostiziert. Betroffen sind meist Menschen über 40. Zwanzigjährige mit Melanomen seien aber aufgrund des geänderten Sonnenverhaltens und häufiger Solarienbesuche keine Seltenheit mehr.

Denn Flüssigkeitsmangel schwächt den Kreislauf und damit die Versorgung der Organe. Außerdem droht eine Erkältung, wenn die Schleimhäute antrocknen und dann Viren und Bakterien nicht mehr so gut abwehren können.

Die Haut maßvoll kühlen

Eine eiskalte Dusche bringt keine nachhaltige Abkühlung, denn sie treibt den Kreislauf und damit die Wärmeproduktion an. Wirkungsvoller ist das maßvolle Kühlen einzelner Körperteile, das den Organismus nicht irritiert. „Dazu kann man beispielsweise immer mal wieder kaltes Wasser über die Hände und Handgelenke laufen lassen“, so BGW-Expertin Schedlbauer. „Das lässt sich auch im Arbeitsalltag einrichten.“

Luftige Kleidung tragen

Enge Kleidung, womöglich aus Kunstfasern, staut die Körperwärme auf. Besser ist bei heißem Wetter eine lockere Garderobe aus Baumwolle oder Leinen. Sie lässt Luft an die Haut und nimmt überschüssigen Schweiß auf.

„Sicherheit geht allerdings vor“, mahnt Schedlbauer. „Während sich der Krawattenzwang im Büro ohne Probleme lockern lässt, geht an erforderlicher Schutzausrüstung auch bei Hitze kein Weg vorbei. Da helfen dann nur Klimaanlagen und Sonnenschutzeinrichtungen – oder das Ausweichen auf kühlere Arbeitszeiten.“

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