IPCC-Report

Meeresspiegel steigen schneller als erwartet

Der Weltklimarat IPCC hat den ersten Teil seines neuen Klimareports veröffentlicht: Vor allem der Meeresspiegelanstieg bereitet den Klimaforschern Sorge. Einig sind sie sich beim Hauptschuldigen für den Klimawandel.
Update: 27.09.2013 - 11:16 Uhr 7 Kommentare

Weitere Dürren und Überschwemmungen nicht ausgeschlossen

StockholmDer Anstieg der Meeresspiegel schreitet schneller voran als bislang gedacht. Davor warnt der Weltklimarat IPCC im ersten Teil seines neuen Reports, dessen Kernthesen am Freitag in Stockholm präsentiert wurden. Selbst bei größten Anstrengungen gegen den Klimawandel läge der Anstieg bis zum Jahr 2100 bei 26 Zentimeter. Für den Fall eines ungebremsten Fortschreitens der Klimaveränderung prognostiziert der Report für diesen Zeitraum einen Anstieg  um 82 Zentimeter.

Diese Werte liegen deutlich höher als der bislang prognostizierte Meeresspiegelanstieg. In seinem vierten Sachstandsbericht von 2007 hatte der IPCC noch Anstiege zwischen von 18 bis 59 Zentimetern vorhergesagt. Durch den höheren Meeresspiegel könnten Inseln und flache Küstengebiete dauerhaft überflutet werden.

„Während sich die Ozeane erwärmen und Gletscher und Eisdecken schmelzen, wird der globale Meeresspiegel weiter steigen, aber schneller, als wir es in den letzten 40 Jahren erlebt haben“, erklärte Qin Dahe, einer der Co-Vorsitzenden der zuständigen Arbeitsgruppe 1.

Als Hauptverantwortlichen für die globale Erwärmung sehen die IPCC-Experten den Menschen. Es könne davon ausgegangen werden, dass die seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts gestiegenen Temperaturen zu 95 Prozent auf die Menschheit zurückzuführen seien, sagten Delegierte des UN-Gremiums namhafter Klimaforscher bei der Präsentation der Ergebnisse am Freitag.

Die globale Erwärmung habe sich zuletzt zwar verlangsamt, hieß es weiter. Diese Entwicklung sei vermutlich aber nur temporär. Die Temperaturen auf der Erde könnten bis 2100 je nach Szenario Szenarien um 1,5 bis 4 Grad Celsius steigen.

Zwei-Grad-Ziel ernsthaft gefährdet
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7 Kommentare zu "IPCC-Report: Meeresspiegel steigen schneller als erwartet"

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  • Hallo Gaestle...eine "einseitige Forschung", oder besser selektive Verwertung von Ergebnissen ist nun mal keine naturwissenschaftliche Forschung im herkömmlichen Sinne.

    Im Nuklearbereich nennt man solche Studien häufig "ökologische Studien", andere haben den Begriff "Postmoderne Wissenschaft" geprägt.
    Eine Kollegin die am PIK promovierte hat das ganze mit einem Kraftausdruck benannt.

    Vandale

  • Verdummungspropaganda für die Schafherde.....

  • Zur Zeit findet offenbar eine verzweifelte "Ardennen"- Offensive der Klima-"Forscher" statt, um von den Pfründen zu retten, was noch zu retten hier. Hier sind ein paar kritische Kommentare dazu (zum Ausgleich für die HB-Propaganda):

    zum Gespräch Latif/von Storck im HB
    http://www.iknews.de/2013/09/27/klima-akrobat-mojib-latif-naechster-salto-vorwaerts-rueckwaerts/

    Engdahl zur Katastrophe der Klimalügner 5 IPCC Bericht
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/falsche-klimaprognosen-ipcc-und-al-gore-geraten-in-panik.html

    http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/das-eiskalte-comeback-der-arktis-article1733248.html

    http://www.welt.de/wirtschaft/article120219019/Forscher-entziehen-Klimaregulierern-die-Grundlage.html

    http://www.mmnews.de/index.php/etc/15004-un-bestaetigt-ipcc-klima-luege

    Deutsche Politiker wollen den Bericht „fälschen“ (manipulieren)
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ipcc-verhandlungen-politiker-gegen-wissenschaftler-beim-uno-klimareport-a-923507.html

  • Klimagate ist noch keine 4 Jahre her und diese Machenschaften gehen unverdrossen weiter!
    Damals kamen interne Emails ans Tageslicht, in denen es u.a. um die Verhinderung des Zugangs unabhängiger Experten zu den zugrundeliegenden Daten ging. In Folge dessen mussten Vorhersagen zum Abschmelzen von Gletschern im Himalaya zurück genommen werden.
    Die jüngsten Entwicklungen der globalen Temperaturen passen auch nicht zu früheren IPCC-Veröffentlichungen. Zu diesen Diskrepanzen schweigen sie sich aber hartnäckig aus.
    Hier wird einseitig geforscht. Nur Material, welches die Thesen stützt wird berücksichtigt. Das hat mit Wissenschaft nichts mehr zu tun, sondern mit Propaganda und Meinungsmache.

  • Eine höhere Meereswassertemperatur hat eine niedrigere Wasserdichte der Meere und damit in der Tat einen höheren Meeresspiegel und eine Ueberflutung von Küstengebieten zur Folge.

    Allerdings stellt sich die Frage was das mit der menschlichen Zivilisation zu tun hat. Der Anteil des CO2 aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe am Gesamtkohlenstoffkreislauf der Erde ist sehr gering und vernachlässigbar. Der Anteil des CO2 an der Atmosphäre ist gering und es gibt stark differierende Aussagen zu dessen Wirkung auf das Globalklima.

    Man könnte naturwisschenaftlich orientierte Forscher beauftragen zu versuchen die Wirkung des CO2`s auf die Globaltemperatur und die Meerestemperatur zu bestimmen.

    Letztlich müssen sich die Menschen mit ihren Bauvorhaben an den Küsten wie in den vergangenen Jahrtausenden auch an die Launen der Natur anpassen.

    Vandale

  • Von Klimalüge zu schreiben, wäre wohl etwas übertrieben, aber natürlich geht es auch bei der Klimaforschung und die nachgeschaltete Industrie im Wesentlichen um den schnöden Mammon. Jede Prognose basiert auf vielen Annahmen und Vermutungen, sonst wäre es ja auch eine Berechnung und keine Prognose. Die Parameter, die unser Klima bestimmen sind viel zu umfangreich, um wirklich realitätsnahe Prognosen erstellen zu können. Mit dieser Aussage will ich die Klimaforschung natürlich nicht verteufeln. Diese hat auf jeden Fall ihre Berechtigung. Nur, man sollte die Ergebnisse nicht auf eine Goldwaage legen. - Es ist ja auf jeden Fall sinnvoll weniger Kohlenstoffe und Kohlenwasserstoffe zu verbrennen, ob CO2 nun wirklich so drastisch das Klima verändern kann, wie häufig behauptet oder auch nicht. - Der Mensch schafft es aber zumindest in vielen anderen Bereichen, den Ast abzusägen auf dem wir alle sitzen.

  • Man soll die Umwelt sorgsam behandeln, denn wir erhalten unser Land von unseren Vätern, um es für unsere Söhne zu bewahren, so der alte preußische Fidei-Komiss in Kurzfassung.
    ABER ich kann dieses Geschrei nicht mehr hören. vor 20.000 oder 30.000 Jahren gab es einen gewaltigen Klimawandel, der Meeresspiegel stieg um 80 bis 100m, England wurde zur Insel etc.. Hat man diese gewaltigen Veränderungen in der jungen Erdgeschichte schon vergessen?
    Die Klimaexperten mögen bitte mal erklären, wie das mit den Klöstern zu verstehen ist, die jetzt unter dem schmelzenden Eis auf Grönland gefunden werden und wie das mit dem Feigfenanbau in Köln um die letzte Jahrtausendwende war.

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