Klima-Orakel

Beim Drucken CO2 vermeiden

Leser fragen, Klimaexperten antworten. Diesmal fragt Mario Lück aus Berlin wissen: Wie viel CO2 vermeide ich mit einem duplexfähigen Drucker? Dietlinde Quack vom Öko-Institut antwortet ihm.
7 Kommentare
Wie CO2-intensiv Drucken ist, hängt vor allem vom Papier ab. Quelle: gms

Wie CO2-intensiv Drucken ist, hängt vor allem vom Papier ab.

(Foto: gms)

Um diese Frage aus ökologischer Sicht zu beantworten, kommt es darauf an, was Sie normalerweise drucken: Handelt es sich um Briefe oder andere Dokumente, die aus nur einer Seite bestehen, macht ein duplexfähiger Drucker natürlich wenig Sinn.

Je mehr Doppelseiten Sie bedrucken, desto näher kommen Sie an die Maximaleinsparung von 50 Prozent heran. Wie viele CO2-Emissionen Sie konkret einsparen, hängt dann wiederum vom Papier ab. Denn vor allem bei der Herstellung von Papier fallen die klimarelevanten Emissionen an.

Mit etwa 0,9 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Kilogramm Papier verursacht Recyclingpapier weniger Emissionen als Frischfaserpapier mit etwa 1,2 Kilogramm CO2-Äquivalente. Druckt man beispielsweise 500 Seiten, so wird dafür bei doppelseitigem Druck statt eines 500-Blatt-Pakets an Papier nur ein halbes verbraucht und Emissionen in Höhe von 1,1 bis 1,5 Kilogramm CO2-Äquivalente vermieden.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

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7 Kommentare zu "Klima-Orakel: Beim Drucken CO2 vermeiden"

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  • Alanka,

    wenn Sie Papier sparen, dann sparen Sie doch auch Geld und CO2. Ihre Aussage "Kaltes Klima tötet, warmes Klima belebt." zeugt nicht nur von Unwissen, sonder auch von Ignoranz. Erklären Sie diese Aussage doch mal den Menschen, die in subsahara Afrika leben.

  • Was soll der Unfug mit dem Papiersparen, um CO2 zu sparen. Ich spare lieber Geld als CO2. Und wenn ich Geld spare, dann automatisch auch CO2. Wenn die Winter wärmer wären, dann könnte ich viel mehr Geld an der Heizung sparen und zugleich auch CO2. Kaltes Klima tötet, warmes Klima belebt. Klimaschutz mittels CO2 ist Unfug.

  • @ LBraren: Was ich sagen wollte:
    1. EIKE ist nicht unabhängig, sondern macht die Schmutzarbeit für die Energie-Lobby.
    2. Es herrscht wissenschaftlicher Konsens über die Ursachen- und Folgen des Klimawandels. Die Bandbreiten der Ergebnisse variieren zwar stark, aber die Tendenz ist eindeutig! Wer daran zweifelt, hat sich inhaltlich nich mit dem Thema beschäftigt, sondern allenfalls politisch oder populärwissenschfaftlich.

  • # Beobachter
    die Argumente, die Meinungen von SZ, Spiegel und Wikipedia anzuführen, ist wenig hilfreich (Merkel-Spruch, wenn sie Unsinn meint). Diese Medien sind schon sehr linksgeprägt.
    Ich empfehle Ihnen bzgl SZ folgenden Artikel zu lesen: "Süddeutsche Zeitung, Klima und real existierender Sozialismus"

  • Lieber Klimaterror,

    ich finde es interessant, dass Holger Thuss Päsident Ihres kleinen Klimaskeptiker-Vereins(EIKE)ist und gleichzeitig Vorsitzender von CFACT Europe. CFACT erhält von ExxonMobil sechstelligte Beträge an Spendengeldern. Die Spekulation über mögliche Interessenszusammenhänge überlasse ich lieber den einschlägigen Medien, aber hierzu gibt es ja genügend Berichte von SZ, Spiegel etc. Zum Einstieg empfehle ich die Lektüre des Wikipedia-Eintrags: Europäisches Institut für Klima und Energie.

  • Das Handelsblatt ist sich offenbar nicht zu schade den Unsinn mit dem CO2 noch weiter zu betreiben. CO2 ist weder ein klimawirksames Gas noch gehen wir einer Klimakatastrophe entgegen.
    Warum müssen wir uns diesen Mist immer wieder antun?
    Bildung hilft: [...] hier werden sie nicht betrogen!
    Weitgehend unbekannte Fakten:
    Die globalen Temperaturen sinken seit 2000 Jahren, die Römer hatten eisfreie Alpen, 1820 gab es mehr CO2 in der Luft als heute.
    Also bitte Handelsblatt, beendet die Hirnwäsche der ängstlichen Bürger. Es gibt genug Probleme, dann brauchen wir keine fiktiven Katastophenszenarien zusätzlich. [+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++]

  • Am meisten CO2 vermeidet man, wenn man die Luft anhält.

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