Klima-Orakel
Effiziente CO2-Vernichter

Leser Fragen, Klimaexperten antworten. Diesmal möchte Katrin Mahle aus Dresden wissen: „Welche Pflanzen wandeln besonders viel CO2 in Sauerstoff um?“ Jürgen Kesselmeier vom Max-Planck-Institut für Chemie antwortet ihr.
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In dieser Frage steckt ein häufiges Missverständnis, da Pflanzen CO2 nicht direkt in Sauerstoff umwandeln. Der bei der Photosynthese freiwerdende Sauerstoff stammt nämlich nicht aus dem CO2, sondern aus den an der gesamten Reaktionsabfolge teilnehmenden Wassermolekülen.

Bei der so genannten Zuckerbildung werden den Wassermolekülen Elektronen entzogen, die zur Reduktion des Kohlendioxids benötigt werden. Bei diesem Elektronenentzug wird Sauerstoff frei.

So gesehen kann man bei Pflanzen also schon die Fixierung von CO2 in Relation zur O2-Freisetzung betrachten. Die Frage nach Bestleistungen ist aber schwer zu beantworten. Eine einfache Aufstellung reicht nicht aus.

Grundsätzlich kann man sagen, dass alle schnell wachsenden Pflanzen sehr viel CO2 in Biomasse umwandeln. Trotzdem ist die Bedeutung der Wälder in Bezug auf die CO2-Fixierung wohl eher höher einzuschätzen als ein Feld mit schnell wachsenden Gräsern.

Wälder speichern den Kohlenstoff über lange Zeiten im Holz und im Boden. Schnell wachsende, ertragreiche Pflanzen werden dagegen baldigst geerntet und verbraucht, wobei die CO2-Fixierung und die Sauerstofffreisetzung wieder rückgängig gemacht werden.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

Kommentare zu " Klima-Orakel: Effiziente CO2-Vernichter"

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  • Frage an die Redaktion:

    Wann erfahren die Leser von der Zeitung selbst (und nicht lediglich von anderen Lesern) etwas davon, daß das CO2-Dogma längst widerlegt ist?

    Wann wird das berühmte "Woodsche Experiment" hier vorgestellt (aus dem Jahr 1909 - das hatte gezeigt, daß bestimmte Kernhypothesen des heutigen CO2-Dogmas gar nicht zutreffen können)?

    Wann die Arbeiten des brillanten deutschen Ingenieurs Heinz Thieme, die zeigen, daß CO2 die Erde gar nicht erwärmen kann, u.a. deshalb, weil es daran beteiligt ist, sie zu KÜHLEN?

    Wann folgt das Lebenswerk des im letzten Jahr verstorbenen Ernst-Georg Beck, daß die CO2-Messungen im 19. Jahrhundert ähnlich hohe Werte ergeben hatte wie heute, und daß die Behauptungen vom "niedrigen vorindustriellen CO2-Pegel" nicht zutreffen können?

    Wann kommen die Ergebnisse von Jaworowski, daß das IPCC die Eiskerndaten fälscht? Wann kommen endlich die Ozeanchemiker zu Wort, die seit mindestens 70 Jahren kundtun, daß die Ozeane den CO2-Gehalt der Atmosphäre steuern und nicht der Mensch?

  • Die ganze CO2-Diskussion ist absurd. Wir brauchen mehr CO2 in der Luft und hatten dieses schon 1940 und 1860. Als Folge nimmt das Wachstum der Pflanzen erheblich zu und sie benötigen weniger Wasser.
    Der Nachweis der Klimawirksamkeit ist bisher noch nie geführt worden, im Gegenteil, die Unwirksamkeit ist schon druch Nils Bohr vor 100 Jahren festgestellt worden und durch Prof. Gerlich vor wenigen Jahren mathematisch bestätigt worden.
    Wie man immer noch auf dem toten Pferd reitet ist vollkommen absurd. Mal nach EIKE googeln!

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