Klima-Orakel Wie schnell rechnen sich Solarzellen?

Leser fragen - Klima-Experten antworten. Diese Woche hat Ulrich-Manfred Tabel aus Lübbecke nachgefragt, Bärbel Westermann vom Umweltbundesamt antwortet ihm.
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Strom aus Sonnenenergie - eine wichtige Alternative zu fossilen Brennstoffen. Quelle: dpa

Strom aus Sonnenenergie - eine wichtige Alternative zu fossilen Brennstoffen.

(Foto: dpa)

Die Zeitspanne, die eine Solarzelle benötigt, um genauso viel Energie in Form von elektrischem Strom zu produzieren, wie zu ihrer Herstellung benötigt wurde, heißt Amortisationszeit. Bei der Photovoltaik ist diese Zeitspanne abhängig vom Solarzellentyp und der jährlichen Sonneneinstrahlung.

Zu den wichtigsten Solarzelltypen zählen die kristallinen Zellen und die Dünnschichtzellen. Da die Sonne in Deutschland nicht so häufig und weniger intensiv scheint, haben Solarzellen in Südeuropa eine deutlich kürzere Amortisationszeit. Für kristalline Solarzellen beträgt sie in Deutschland circa 4,5 Jahre, während sie in Südeuropa bei nur 2,5 Jahren liegt.

Dünnschichtzellen weisen generell günstigere Werte auf. Hier liegt die Amortisationszeit bei 3,5 Jahren in Deutschland, in Südeuropa sind nur knapp zwei Jahre erforderlich.

Das Klima-Orakel ist eine Aktion der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne "Klima sucht Schutz" in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt. Weitere Fragen ans Klima-Orakel finden Sie unter der Adresse www.klima-sucht-schutz.de

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