Klimawandel: Europa muss mit kälteren Wintern rechnen

Klimawandel
Europa muss mit kälteren Wintern rechnen

Wird es in Europa kälter, weil das Meereis schmilzt oder weil die Sonne kühler wird? Klimaforscher sagen, dass es in Wintern dieser Erdregion künftig häufiger Tieftemperaturen geben wird.
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BremerhavenDer klirrend kalte Winter in Europa erscheint wie eine Bestätigung jüngster Klimastudien. Einige Forscher sagen mehr kältere Wetterlagen im Winter voraus, wenn das Eis in der Arktisregion nördlich Europas weiter so stark schmelzen sollte wie bislang.

Die These der deutschen Forscher: Die von Menschen verursachte Erderwärmung lässt das Eis der Arktis zurückgehen. Aufgrund der kleiner werdenden Eisfläche wird mehr Wasser erwärmt und damit auch die Luft darüber. Dies wiederum lasse durch komplexe Wechselwirkungen kalte arktische Luft im Winter besser bis nach Europa vordringen, erläutert Ralf Jaiser vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut.

Zu ähnlichen Ergebnissen kamen bereits Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel im Jahr 2010. Folge seien extrem kalte Wetterlagen im europäischen Winter.

Sie versichern jedoch, dass ihre Thesen weder die globale Erderwärmung noch den Weltklimareport infrage stellen, sondern sich nur auf Teile des Winters in einer kleinen Region der Erdoberfläche beziehen. „Wir sagen, dass es in der Arktis wärmer und bei uns kälter wird. Auf Spitzbergen ist es im Moment ungewöhnlich warm und es regnet“, erläutert Jaiser.

Der RWE-Manager Vahrenholt vertritt dagegen eine ganz andere These: Der Einfluss des menschengemachten CO2-Ausstoßes auf das Klima ist bisher völlig überschätzt worden - die Sonnenaktivität und ihre Magnetfelder seien die Klimatreiber. Weil die Sonne in einen Kältezyklus trete, falle die Katastrophe aus, so der Energiemanager in einer aktuellen Buchveröffentlichung..

Doch das Buch wirft viele Fragen auf - war doch 2010 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert und zugleich ein Jahr relativ geringer Sonnenaktivität. „Das letzte Minimum des 11-jährigen Sonnenzyklus zwischen 2005 bis 2010 zeichnete sich durch eine außergewöhnliche Schwächephase aus“, schreiben sogar Vahrenholt und sein Co-Autor Sebastian Lüning. Doch ziehen sie den Schluss: „Eine ähnliche Entwicklung Anfang des 19. Jahrhunderts führte zu einem dramatischen Absturz der Sonnenstrahlkraft, der aller Voraussicht nach auch jetzt eintreten wird und die Sonne einige Jahrzehnte auf Sparflamme köcheln lässt.“

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  • Ich warte immer noch auf einen einwandfreien wissenschaftlichen, reproduzierbaren und verifizierbaren Beweis, dass Kohlenstoffdioxid die Erde erwärmen kann. Ich fordere die Handelsblatt-Redaktion und die Kommentatoren, die das behaupten, auf, mir diesen Beweis zu liefern. Bis dahin bleibe ich immer noch der Meinung, dass der zweite Hauptsatz der Thermodynamik weiterhin gültig ist.

  • Das schöne an dem Dasein der sog. Klimaforscher ist doch, dass Ihre Prognosen immer richtig liegen. Haben wir einen milden Winter, so liegt es am "menschgemachten" CO2, ist der Winter kalt, so handelt es sich lediglich um ein Wetterphänomen. Oder aber dank des Eisrückgangs in der Arktis (übrigens ist in der Antarktis momentan Gegenteiliges zu beobachten) ist die "menschgemachte" Klimaerwärmung ebenfalls bewiesen. Drei heiße Wochen im Sommer sind natürlich ebenfalls auf den Menschen zurückzuführen. Während ein kühler Sommer wie in 2011 selbstverständlich ein reines Wetterereignis ist. Es ist schon betrüblich, wie viele Regierungen, sog. Klimaexperten und ganze Industrien auf diesen Schwindel aufgesprungen sind, um der Menschheit ein schlechtes Gewissen einreden und selbstverständlich daran noch etwas verdienen zu können.

  • Vor 12 Jahren haben sie noch das Gegenteil geweissagt:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,71456,00.html
    Hauptsache die $ und € fließen...

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