Klimawandel

Statistiker Lomborg wehrt sich gegen Verharmlosungsvorwurf

Der dänische Statistiker Björn Lomborg hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe die Folgen des Klimawandels heruntergespielt. Allerdings wiederholte er seine Kritik an der derzeitigen Art des Kampdes gegen die menschengemachten Erwärmung.
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Eon-Steinkohlekraftwerk Scholven. Der Statistiker Björn Lomborg bestreitet nicht, dass der Mensch durch CO2-Emissionen den Klimawandel verursacht - kiritisiert aber die Bekämpfung. Quelle: ap

Eon-Steinkohlekraftwerk Scholven. Der Statistiker Björn Lomborg bestreitet nicht, dass der Mensch durch CO2-Emissionen den Klimawandel verursacht - kiritisiert aber die Bekämpfung.

(Foto: ap)

HB HAMBURG. "Ich habe nie verharmlost", sagte Lomborg in einem Interview der Wochenzeitung "Die Zeit". "Fakt ist: Die globale Erwärmung gibt es, sie ist vom Menschen verursacht, und wir müssen etwas dagegen tun", betonte der Statistiker, der jahrelang als Vordenker von Klimaschutzgegnern galt.

Der Klimawandel werde derzeit jedoch falsch bekämpft, kritisiert Lomborg. "Bisherige Lösungsansätze waren wirtschaftlich nicht attraktiv. Man hat die Ökonomie ausgeblendet." Nur mit moralischen Appellen bekomme man den Klimawandel jedoch nicht in den Griff. Er fordert, jährlich 100 Mrd. Dollar (72 Mrd. Euro) in die Erforschung alternativer Energien zu stecken. "Dann werden sie in 20 bis 40 Jahren billiger sein als Öl." Das Geld könne aus Staatshaushalten oder einer Kohlendioxidsteuer kommen. "Zurzeit investieren wir nur zwei Mrd. (Dollar)".

Was die Effizienz von Hilfsmaßnahmen angeht, liege der Kampf gegen den Hunger jedoch weit vorne. Ein Euro Einsatz für Spurenelemente wie Vitamin A oder Eisen spare 22 Euro an Gesundheitsausgaben und Nothilfeprogrammen. Beim Klimawandel verhindere ein Euro zur Reduktion des Kohlendioxidausstoßes nur einen Schaden von 20 Cent.

In seinem neuen Buch ("Smart - Solutions to Climate Change") nennt Lomborg den Klimawandel dennoch "eines der größten Probleme der Menschheit". Der Däne wurde 2004 vom amerikanischen "Time Magazine" als einer der 100 einflussreichsten Menschen der Welt ausgezeichnet.

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1 Kommentar zu "Klimawandel: Statistiker Lomborg wehrt sich gegen Verharmlosungsvorwurf"

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  • Der menschengemachte Klimawandel ist der grösste Wissenschaftsbetrug der Geschichte.
    Er wurde erfunden, um mittels Verbreitung von Angst und Schrecken die Menschen beherrschen und vor allem besteuern zu können und sie ihrer Freiheitsrechte Stück für Stück zu berauben.
    Alle staatlichen Programme, die Vermeidung von CO2 zum Ziel haben, stellen die schlimmste Kapitalvernichtungmaßnahme und damit Wohlstandseinbuße dar, die es jemals in Friedenszeiten gab.

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