Klimawandel: Überlebensschwellen werden unterschritten

Klimawandel
Weniger Sauerstoff in den Meeren

Überlebensschwellen werden unterschritten

In einem Kommentar in „Nature“ verweist der Wissenschaftler Denis Gilbert vom kanadischen Fischerei- und Meeresinstitut Maurice-Lamontagne in Mont-Joli (Quebec) auf die drohenden Risiken. Die meisten Meeresorganismen bräuchten Sauerstoff, um zu überleben.

Eine Abnahme um zwei Prozent erscheine zwar zunächst nicht viel. Aber die Auswirkungen auf Meeres-Ökosysteme könnten schwerwiegend sein, so Gilbert. Das gelte für Regionen, in denen der Sauerstoffgehalt ohnehin bereits niedrig sei oder für Zonen mit Minimalgehalt. Dort dürften die kritischen Schwellen fürs Überleben unterschritten werden.

Gilbert warnte auch davor, dass neben der globalen Erderwärmung negative Einflüsse wie steigende CO2-Emissionen und wärmeres Wasser verbunden mit einem geringeren Sauerstoffgehalt die negativen Auswirkungen auf das Leben im Meer noch verschlimmern könnten. „Die Forschungsergebnisse von Schmidtko und seinen Kollegen sollten bereits jetzt die Alarmglocken lauter schrillen lassen hinsichtlich der Konsequenzen der globalen Erwärmung.“

Schmidtko selbst resümiert: „Wir konnten jetzt zum ersten Mal die Sauerstoffverteilung und deren Änderung im gesamten Weltozean dokumentieren – das ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Prognosen für den Ozean der Zukunft zu verbessern.“

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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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