Schwerpunkt Nachhaltigkeit

Mobilität der Zukunft

Straßenverkehr in Tokio
High-Tech statt High-Power

Achtspurige, wie übereinander gestapelte Stadtautobahnen; Fahrschulen, die auf Hochhaus-Dächer ausweichen müssen: Wer in Tokio ein Auto zulassen möchte, braucht einen Parkplatznachweis. Und gute Nerven.
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Nirgends auf der Welt wirkt das europäisch-amerikanische Auto-Motto „größer, schneller, stärker“ deplatzierter als in Tokio, der größten Metropolregion der Welt. In dem asiatischen Ballungsraum bewegt der Autofahrer seinen mobilen Untersatz mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 Kilometer pro Stunde. Da wird High-Tech wichtiger als High-Power.

Wer sich in der japanischen Hauptstadt in den Verkehr stürzt, weiß sofort, warum man hier nicht in Größen- oder Tempo-Rekorden denken kann. 36 Millionen Menschen leben in einem Stadtareal, in der sich die Höhe der Mieten nach der Erreichbarkeit des nächsten Bahnhofs richtet.

Jeder vierte Tokioter besitzt ein Auto. Zum Vergleich: In Hamburg ist es jeder zweite. Es ist aber die unterschiedliche Bevölkerungsdichte, die das spezielle Problem von Tokio widerspiegelt: 20.500 Einwohner je Quadratkilometer, in Hamburg sind es gerade mal 2.300.

Eines ist aber trotzdem wie in Deutschland. „Autos symbolisieren Wohlstand“, sagt Dr. Thomas Hammes, der schon seit über 20 Jahren als Geschäftsmann in Tokio lebt. „Leider sind aber auch ständige Staus normal.“ Folglich sind andere Verkehrslösungen gefragt. Doch wie könnten diese aussehen?

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High-Tech statt High-Power

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