Schwerpunkt Nachhaltigkeit

Mobilität der Zukunft

Umweltfreundliche Herstellung
Coca Cola-Technologie in Ford-Autos

Vier alte Jeans und 31.000 Sojabohnen: Ford setzt für seinen Plug-in-Hybrid Fusion auf "grüne" Materialien im Innenraum. Man lässt sich außerdem vom Herstellungsprozess der Coca Cola-Kunststoffflaschen inspirieren.
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Dearborn/USADen umweltfreundlichen Herstellungsprozess von Coca Cola-Kunststoffflaschen nutzt jetzt erstmals auch ein Automobilhersteller. Im neuen Plug-in-Hybrid Ford Fusion Energi wurden Teile des Interieurs ähnlich wie die Coke-Flaschen hergestellt. Schon 2009 gelang es dem Getränkehersteller mit der sogenannten PlantBottle-Technology bis zu 30 Prozent Ethanol aus brasilianischem Zuckerrohr für die Fertigung einer recycelbaren PET-Plastikflasche (Polyethylenterephthalat) einzusetzen. Die PET-Fasern kommen in Sitzkissen, Rückenlehnen, Kopfstützen, Türverkleidung und im Dachhimmel zum Einsatz.

Weitere "grüne Materialien" kommen im Hybrid-Fusion zu Einsatz: vier alte Blue Jeans, eingearbeitet im schallabsorbierenden Denim-Teppichmaterial und mehr als 31.000 Sojabohnen, aus deren Öl der Schaumstoff der Sitzkissen hergestellt wurde. Der Hybrid, der erstmals auf der Los Angeles Autoshow gezeigt wurde, ist die sparsamste Limousine von Ford. Sie soll bis zu 34 Kilometer rein elektrisch fahren. Ford will den Fusion in der zweiten Jahreshälfte 2014 als Mondeo auf dem deutschen Markt einführen.

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