Nach Ölkatastrophe: Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko erlaubt

Nach Ölkatastrophe
Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko erlaubt

Erstmals seit der verheerenden Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko darf ein Unternehmen wieder in der Tiefe nach Erdöl suchen. Ein Antrag von Shell genügt offenbar den verschärften Auflagen.
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WashingtonDas US-Innenministerium hat die erste Tiefseebohrung seit der schwersten Ölkatastrophe im vergangenen Jahr gestattet. Der britisch-niederländische Energiekonzern Royal Dutch Shell erhielt am Montag die Erlaubnis, wieder im Golf von Mexiko nach Öl zu bohren. Der Explorationsplan erfülle die neuen Umweltstandards, sagte Innenminister Ken Salazar. Das Ministerium hatte nach der verheerenden Katastrophe die Sicherheits- und Umweltanforderungen für Ölbohrgenehmigungen verschärft. Der Behörde liegen 13 weitere Anträge vor.

Ende April war eine Plattform des britischen Energiekonzerns BP explodiert. Dies führte zur schwersten Ölkatastrophe in der Geschichte der USA. Nach dem Vorfall hatte US-Präsident Barack Obama Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko vorübergehend untersagt.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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