Nachhaltigkeit
Wirtschaft plant die ökosoziale Wende

Nachhaltigkeit beeinflusst das Geschäftsergebnis von Unternehmen - das sagen zwei Drittel der Energiemanager und -berater. Eine Einschätzung, die sich auch in anderen Branchen zunehmend durchsetzt.
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BerlinNachhaltiges Handeln ist erforderlich - doch verantwortliches Wirtschaften, kurz CSR für Corporate Social Responsibility, ist komplex. So treten etwa Zielkonflikte zwischen sozialem und umweltbewusstem Agieren auf. Zudem gibt es keine Checkliste, die Firmen abarbeiten könnten. Vielmehr ist Nachhaltigkeit ein gesellschaftlicher Such- und Lernprozess. Kein Akteur kann wirksame Strategien alleine entwerfen und realisieren.

Unternehmen müssen viele Faktoren beachten, die sich ihren Erfahrungen und traditionellen ökonomischen Berechnungsmethoden entziehen. Sie sind gut beraten, gesellschaftliche Ansprüche zu verstehen, um Fehler zu vermeiden. Es gilt, Entwicklungen zu erkennen, die wichtig für den unternehmerischen Erfolg sein können, und Handlungsoptionen zu entwickeln.

Den Erfahrungsaustausch treibt eine wachsende Zahl von Veranstaltungen voran, die Firmen vieler Wirtschaftszweige mit Interessengruppen zusammenbringen. So werden am 5. und 6. April auf dem 7. Deutschen CSR-Forum in Stuttgart Themen diskutiert wie "Rohstoffe und Wasser", "Globale Lebensmittelsicherheit", "Biologische Vielfalt", "Nachhaltige Mobilität", "Frauen in Führungspositionen". Auch um die Zukunft der Atomkraft wird es gehen.

Das Forum ist Teil der bundesweiten "Woche der Nachhaltigkeit". Sie umfasst den "Vision Summit" vom 7. bis 9. April in Potsdam - hier geht es um neue Formen des sozialen Unternehmertums und intelligente Verknüpfungen von Ökonomie und gesellschaftlicher Verantwortung. Dazu zählen Social Business, nachhaltiges Wirtschaften und CSR. Die Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik (DNWE) hinterfragt vom 8. bis 9. April in Elmshorn, wie es um internationale Standards zu ethischer Unternehmensführung steht. Vom 14. bis 17. April folgt in Stuttgart die Messe "Fair handeln".

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Susanne Bergius
Susanne Bergius
/ selbstständige Journalistin

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