Naturdenkmal bedroht: Der See ist in schlimmer Verfassung

Naturdenkmal bedroht
Der Große Salzsee trocknet aus

Der See ist in schlimmer Verfassung

Doch der sinkende Wasserpegel stresse die Krebse, die weniger Eier produzierten, erklärt Leonard. 2015 sei die Kooperative mit der Ernte unter dem Durchschnitt geblieben. Zudem musste sie Geld für Baggerarbeiten ausgeben, um ihre Boote von der Anlegestelle ins Wasser zu bekommen. Wie stark dieser Wirtschaftszweig betroffen ist, will Leonard nicht so genau sagen. Das Ausbaggern sei aber zu einem jährlichen und kostspieligen Unterfangen geworden.

Ein Besuch bei Leonards Kooperative auf der Antilopeninsel, der größten von mehreren Inseln im Großen Salzsee, steht auch auf dem Programm der Abgeordneten. Am Strand der 25 Kilometer langen Insel, einem Naturschutzgebiet, müssen Besucher mittlerweile etwa 400 Meter hinauslaufen, um Wasser zu erreichen.

Die Politiker wollen zudem in einem anderen Naturschutzgebiet Halt machen, in dem Boote an einem Anleger auf dem Trockenen liegen. Bei ihren Nachforschungen werden sie auch prüfen, ob Utah stärker gegen ein Unkraut vorgehen sollte, das in großen, dichten Büschen wächst und täglich große Wassermengen aufsaugt.

2015 hatten die Abgeordneten 1,5 Millionen Dollar genehmigt, um den See weiter auszubaggern. Die Maßnahme soll einen für Boote passierbaren Kanal schaffen. Die Bauarbeiten dafür werden Anfang 2017 starten, wie Jeremy Shaw, der Manager der Naturschutzgebiete am See, sagte.

„Es ist schlimm“, sagt Lynn de Freitas von der Naturschutzgruppe Friends of Great Salt Lake mit Blick auf die derzeitige Verfassung des Sees. „Wir haben eine Verantwortung für den See und sollten uns zu dieser ehrlich und aktiv bekennen.“

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Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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