Die größten Monsterwellen der Erde entstehen im eisigen Norden: Tsunamis in der Arktis können sich hunderte Meter hoch auftürmen. Der Klimawandel begünstigt ihre Entstehung – und lockt mehr Menschen in die Gefahrenzone.

Kommentare

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  • Hallo Herr Fischer...in Ihren faszinierenden Ausführungen zur CO2 Klimakatastrophe hätten Sie vielleicht erwähnen sollen....

    Das es hierzulande keine schneereichen Winter mehr gibt (Mojib Latif 2000)
    Das die Arktis seit 2013 völlig eisfrei ist (Al Gore 2009)
    Das es mittlerweile zu spät ist die Welt zu retten (Hansen 2009, Umkehr bis 2013 notwendig)
    Das die Himalayagletscher 2030 abgeschmolzen sind (IPCC Report 2007)

    Das der "Klimawandel" für den Syrienkrieg verantwortlich ist (HB).
    Das es für die Engländer keine Fish & Chips mehr gibt.
    Das der "Klimawandel" die Prostitution befördert.

  • Herr Nampf...Korrektur meines letzten Kommentars...in den Carbonaten sind umgerechnet geschätzt 126 Billiarden to CO2 und nicht 160 Billiarden to CO2 gespeichert.

  • Hallo Herr Nampf...

    ich denke, dass Sie mit Ihrem Kommentar ein ökoreligiöses Unbehagen ausdrücken möchten weil Ihnen vermutlich die moderne Wohlstandsgesellschaft unheimlich ist.

    Sachlich gesehen sind die CO2 Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe, 35 Mrd. to (2015), ca. 1 Bio to seit 1900 unbedeutend zum kurzfristigen umgerechnet ca. 160 Bio. to CO2 und erst recht zum langfristigen Kohlenstoffkreislauf der Erde umgerechnet ca. 160 Billiarden. to CO2.

    Ich habe, s. unten "Bürger für Technik", "Die Schwachstellen der Hypothese vom Klimawandel" eine Analyse zu der Thematik verfasst.


  • Ja, es hat schon immer Schwankungen gegeben. Aber:
    1. Nicht innerhalb so kurzer Zeit
    2. War der CO2 Gehalt der Atmosphäre in den letzten 400 000 Jahren noch nie so hoch. Und stieg noch nie so rasant, exponentiell an.

    Das bedeutet:

    1. Viele Tiere und Pflanzen können sich nicht so schnell anpassen.
    2 Aber schlimmer kommt es für den Menschen:

    - Ein großer Teil der Weltbevölkerung lebt in Küstennähe und in sehr tiefen Gegenden.
    Eine ganze Reihe von Inseln im Ozean wurden bereits aufgegeben, da bei Sturmfluten Meerwasser ins Grundwasser eingedrungen ist. und die Nahrungsgrundlage so zerstört hat.

    - Extremwetterlagen wie Dürre, Stürme und Überschwemmungen werden immer heftiger und zerstörerischer. Auch extreme Kälte ist eine Folge des Klimawandels, da sich mehr Energie in der Atmosphäre befindent, was zu schnelleren Luftmassenbewegungen führt, also auch mal schnell Luft vom Nortpol in den Süden bringt - während es dann am Nordpol Plusgrade gibt.

    Es wird auf jeden Fall viel teurer, nichts gegen den Klimawandeln und stattdessen gegen die Folgen anzukämpfen.

    Ein Temperaturanstieg über 2°, wovon 0,8° bereits erreicht sind, hätte katastrophale Folgen für die Menschheit. Insbesondere Verlust von fruchtbarem Boden und Ernteausfälle. Sowie eine große ans Meer verlorene Landfläche.

    Um unter den 2° zu bleiben, dürften nur noch 20% der bekannten fossilen Energiereserven verbrannt werden. Ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass sich die Menschheit dazu durchringt.
    Auch müsste der Konsum von Fleisch, insbesondere Rindfleisch, stark eingeschränkt werden.

    Noch nehmen die schmelzenden Eismassen eine Menge Energie auf. Gletscher sind in vielen Gebieten auch unentbehrlich für die Wasserversorgung in der trockenen Jahreszeit.

    Es würde nichtmal ausreichen, die Emissionen nicht mehr zu steigern. Selbst bei einer Reduzierung auf 0 würde sich die Erde noch eine Weile weiter erwärmen. Derzeit ist aber eine weitere Steigerung der Emissionen zu verzeichnen.

  • @G. Nampf - 07.08.2017, 15:27 Uhr

    Sie sagen es. Bestenfalls ist es naiv aber eigentlich ist es skrupellose Heuchelei, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse in dem Augenblick geleugnet werden, wo eine angemessene Reaktion auf diese Erkenntnisse der gesamten Menschheit nützt, nur kurzfristig dem eigenen Geldbeutel nicht.

  • @Holger Narrog07.08.2017, 13:53 Uhr

    Davon auszugehen, daß die Menschheit alle fossilen Brennstoffe, die seit dem Karbon auf dieser Erde entstanden sind, einfach in die Luft pusten kann, ohne daß das gravierend nachteilige Auswirkungen hätte, ist bestensfalls unendlich naiv.



  • Das Klima ändert sich seit es die Erde gibt. Ein wärmeres Klima ist für das Leben auf der Erde in der Regel vorteilhaft. Aufgrund des Bolzmann Gesetzes und der Wasserbedeckung der Erde ist das Weltklima jedoch seit 600 Mio. Jahren so stabil dass höheres Leben in dieser Zeitspanne nicht ausgestorben ist. Eine Analyse meinerseits findet man unter "Bürger für Technik", "Die Schwachstellen der Hypothese vom Klimawandel"...einfach googlen.

    Seit dem Ende der Kleinen Eiszeit, ca. 1850, ist das Weltklima gem. diverser Studien um 0,5 - 0,8°C +-0,5° wärmer geworden. Das führt dann zu schrumpfenden Gletschern und Eisbergen und kann natürlich auch Tsunamis auslösen.

    Die Menschheit kann hier nur ähnlich verfahren wie im Pazifik und entsprechende Warneinrichtungen installieren.

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