Neuer Weltklimabericht Klimawandel trifft bereits alle Kontinente

Die Erderwärmung wird drastische Auswirkungen haben, wenn der Mensch sie nicht stärker bremst als bisher - jetzt steht es schwarz auf weiß im neuen Report des Weltklimarates IPCC. Noch geben die Daten aber Hoffnung.
Update: 31.03.2014 - 12:20 Uhr 38 Kommentare

UN-Bericht: Klimawandel gefährdet Milliarden Menschen

YokohamaDer vom Menschen verursachte Klimawandel hat schon jetzt schwerwiegende Auswirkungen auf alle Kontinente und Meere. Wie viel schlimmer es für Mensch und Natur noch wird, hängt vom künftigen Klimaschutz ab. Noch gebe es aber Möglichkeiten, sich relativ gut anzupassen. Das sind einige der Kernbotschaften des neuen Berichts, den der Weltklimarat IPCC am Montag im japanischen Yokohama vorgelegt hat.

„Niemand auf diesem Planeten bleibt von den Auswirkungen des Klimawandels unberührt“, sagte der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri. „Wir bewegen uns auf schmalem Grat“, betonte die Greenpeace-Klimaexpertin Kaisa Kosonen. „Aber wenn wir mutig handeln und die Treibhausgasemissionen schneller (als geplant) senken, können größere Bedrohungen für die menschliche Sicherheit noch vermieden und lebenswichtige Meeressysteme, Wälder und Arten geschützt werden.“

Zwar gibt es dem Report zufolge für den Menschen noch Möglichkeiten, sich auf die Risiken infolge des globalen Klimawandels einzustellen. Eine Anpassung funktioniere aber nur, wenn die Erderwärmung deutlich gebremst werde. Sonst werde es schwierig, warnte Chris Field, Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe Zwei des Weltklimarats. „Selbst ernsthafte, fortgesetzte Investitionen in die Anpassung werden ihre Grenzen haben.“

Ob in den Tropen oder an den Polen, auf kleinen Inseln oder großen Kontinenten, in reichen Ländern oder den ärmsten - schon jetzt lassen sich die Auswirkungen des Klimawandels überall beobachten. Gletscher in aller Welt schmelzen bereits, der Meeresspiegel steigt an, und viele Pflanzen und Tiere verlagern ihren Lebensraum oder sind bedroht.

Der Klimawandel beeinflusst auch die Versorgung mit Trinkwasser und Nahrung. „Der Bericht ist da und die Botschaft klar: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Nahrungsversorgung sind schlimmer als zuvor geschätzt“, sagte Tim Gore von der Hilfsorganisation Oxfam. Schon jetzt gibt es dem Report zufolge Beeinträchtigungen bei den Ernteerträgen von Weizen und Mais.

Risiko für Konflikte steigt
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38 Kommentare zu "Neuer Weltklimabericht: Klimawandel trifft bereits alle Kontinente"

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  • @Hofmann und Diamant
    Konnte erst jetzt wieder einen Blick ins HB werfen. Ihre Beiträge und Anregungen haben mich amüsiert. Meine Herrn, ich bewirtschafte seit 35 Jahren mehr als 3000 ha Wald in NRW, Ober- und Niederbayern. Und das mit wirtschaftlichem Erfolg. Nun behaupte ich nicht, alles richtig gemacht zu haben. Und wissenschaftlich zu arbeiten habe ich in meiner Promotion gelernt. Deshalb können Sie mir glauben, was ich an Veränderungen in unseren Wäldern sehe kann ich beurteilen und dies sind keine Hypothesen wie Sie sie aufstellen. Nun, wenn Sie sich eine Meinung gebildet haben, ist das ja gut. Aber kund tun sollten Sie diese dann nur, wenn sie Hand und Fuß hat. Dieses Beispiel zeigt mir in meiner Kenntnis, dass Sie belegbare Tatsachen, die nicht in Ihr vorgefasstes Meinungsbild passen, einfach nur abkanzeln wollen. Jedenfalls werde ich bei meiner Unternehmensführung Ihre Beiträge nicht beachten.

  • @lumbagoo
    Die Marktwirtschaft ist der einzige Indikator dafür, wann ein Produkt/Rohstoff nicht mehr wirtschaftlich ist und auf ein neues Produkt/Rohstoff/Produktion umgestellt werden soll.
    Ein Kraftwerkmixpark aus Kohle, Gas und Uran wird die Menschheit noch über 100.000 Jahre begleiten. Deutschland steigt gerade aus der freien Marktwirtschaft (freie Nachfrager treffen auf freie Anbieter = Freiheit des Menschlichen Wissen) aus und begibt sich mit dem EEG und der Energiewende in die Hand von marktfremden Grünen Ideologen.
    Der Weltweite Markt gibt uns den Beweis für die Unendlichkeit und Bezahlbarkeit von einen Kraftwerkmixpark aus Kohle, Gas und vor allen Uran!
    Kein anderes industriebasierendes Wohlstandsland steigt aus der Kraftwerksversorgung aus und setzt auf die unbezahlbaren und von der Natur abhängigen sog. Erneuerbaren Energien (Windmühlen und Solarmodule).
    Wind, Sonne, Faulgas und Speicher sind keine zuverlässigen Stromerzeuger und überziehen unsere Landschaft massiv mit Industrie-Beton-Stahl Bauten (Windmühlen, Solarparks, Faulgasbehälter). Auch die Monokultur und das Aulaugen durch sog. Energiepflanzen schädigt unser Natur und Tierwelt. Weiterhin kommen täglich etlich Vögel durch die Windmühlen zu Tode.
    Die sog. Erneuerbaren Energien sind und bleiben unwirtschaftlich, marktfremd, naturzerstörend und vernichten Vögel im großen Stil.

  • M.H. scheint mir etws verwirrt. Am besten nicht so viel in der Sonne sitzen und immer einen schönen Strohhut auf dem Kopf. Was aber bitte keine Anspielung darauf sein soll, was sich darunter befindet.
    Und wenn Sie sich hier von Lügnern umzingelt fühlen, einfach wieder zurück zur Heimatbasis, der EIKE-Plattform. Da werden Sie geholfen.

  • Dann bringen Sie doch mal seriöse Quellen die Ihre Thesen untermauern! Sie beschimpfen jeden der nicht Ihrer Meinung ist als Lügner bringen aber selbst keinerlei Fakten! Bringen Sie doch mal eine Quelle die besagt, dass Öl unendlich ist, dass ein Atomkraftwerk natur- und umweltschonender ist. Sie behaupten eine Menge und können nichts belegen. Ach und im übrigen zahle ich in einem 2 Personenhaushalt 26 EUR für Strom, so viel zur unbezahlbarkeit der Energiewende. Moderne Stromspartechnik machts möglich.

  • @lumbagoo
    @Europaeer

    Auf jeden Fall belüge und verrate ich das deutsche Volk und meine Kinder nicht, so wie ihr das mit dem "menschengemachten CO2-Klimaerwärmungsmärchen" auf Kosten unseres Energie Wohlstands macht.
    Ihr steht nicht nur hinter diesen Lügenmärchen eines menschengemachten CO2-Klimawandel, sondern ihr befürwortet damit auch noch die Abzocker und Naturzerstörende Energiewende (Erneuerbare Energien/EEG)!
    Ein Kraftwerkspark ist wirtschaftlicher und natur- und umweltschonender als jedes Windrad, Solarzelle und Faulgastank.
    CO2 ist und bleibt ein unverzichtbarer Pflanzendünger und ist für unseren menschlichen Atmungsmechanismus überlebenswichtig. Wer eine Verringerungs des CO2 anstrebt, der Vernichtet Leben. Und wer die Erneuerbaren Energien als etwas erstrebenswertes hält, der vernichtet die Zukunft unserer Kinder.

  • Zitat colorfulcolorado: „Der DWD und die allermeisten Metrologen sagt ganz eindeutig, dass die Niederschläge gleich verteilt sind.“

    Zitat colorfulcolorado nach DWD: "Der Klimawandel in Deutschland wird auch beim Niederschlag sichtbar. Im Jahresmittel errechneten die Experten des DWD seit 1881 eine Zunahme um etwa 10 Prozent. Betrachtet man nur den Winter, liegt die Zunahme bundesweit bei fast 30 Prozent. Für den Frühjahr und den Herbst ergaben sich Zuwächse von knapp 12 Prozent sowie knapp 9 Prozent. In den Sommermonaten sind die mittleren Niederschlagsmengen dagegen seit 1881 um 1,2 Prozent zurückgegangen."

    Ich vermute, dass die minus 1,2 Prozent im Sommer eher minus 12 Prozent sein sollen, weil man sonst nicht auf einen Mittelwert von „etwa 10%“ kommt. Dass es bei uns im Winter intensiver regnet / schneit ist nachvollziehbar. Da die Winter wärmer geworden sind, kann die Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Im Winter nützt uns der Regen natürlich nichts. Es erhöht sich nur die Wahrscheinlichkeit von extremen Hochwässern. Dass mehr Regen als Schnee fällt, zeigt sich auch daran, dass in den deutschen Skigebieten seit 30 Jahren die Zahl der Tage mit mindestens 30 cm Schnee rückläufig ist.

    http://www.dwd.de/sid_hXMkSvwpQTnRndvZPgn92GCxh0Th6YNcThzrhGYCGLFPXv8wLKrQ!-511462864!-1101868857!1382183038199/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&_pageLabel=dwdwww_menu2_presse&T98029gsbDocumentPath=Content%2FPresse%2FPressemitteilungen%2F2013%2F20130226__Schneerueckgang__news.html

  • @Europaeer

    Persönlich würde ich mit dem Begriff (Klima-)Leugner vorsichtig umgehen, ich bevorzuge den Begriff Skeptiker. Aber einige die hier schreiben sind weder Leugner noch Skeptiker, sondern nur Dummschwätzer.

  • @lumbagoo, die ganzen Leugner des anthropogenen Klimawandels sind doch alle schon seziert worden. Es gibt keine einzige seriöse Zeitschrift, Reportage oder Internetseite, die noch daran zweifelt, dass das zusätzliche CO2, welches wir durch Verbrennung fossiler Energieträger in die Atmosphäre bringen, ursächlich für den aktuellen Klimawandel ist.

    Das ficht die Klimaleugner nicht an. Es interessiert die auch nicht, dass man mit den Beweisen des anthropogenen Klimawandels inzwischen mehrere Bibliotheken füllen kann. Die leben in ihrer eigenen Welt, sind gnadenlos gegen ihren eigenen Verstand und zwingen ihm die eigene erfundene Wahrheit auf.

    http://politikwissenschaft.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_politikwiss/IPW_Working_Papers/IPW-WP-1_2013-Achim-Brunnengraeber.pdf

  • Der hier würde bestens zu Hofmann & Co. passen:

    http://www.youtube.com/watch?v=CyHTnqOturY

  • Was für ein Geschwätz. Mit den Trollen ist es wie mit der Hydra. Schlägt man einem den Kopf ab, wachsen sofort zwei Trolle nach.

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