Können Holztürme eine Alternative für den Windkraftausbau in Deutschland sein? Das soll ein neues Projekt in Hannover zeigen. Umweltminister Altmaier hofft, dass der Turm „ein Wahrzeichen der Energiewende“ werden kann.

Kommentare

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  • Vielleicht ist Holz ja wirklich ein besserer Werkstoff für solche Türme? Die eigentlichen Probleme der Energiewende werden dadurch nicht gelöst! Vieviel Nonsens wird denn noch verzapft und mit teuren Umlagen am Ende vom Verbraucher bezahlt? Mal Tacheles von EURECI lesen! Klärt auf! http://www.eureci.de/12.html

  • Eine 30 Meter hohe Fichte wird innerhalb weniger Minuten gefällt, ist als Konstruktionswerkstoff innerhalb weniger Tage oder Stunden verbaut, benötigt aber je nach Klimazone 50 bis 100 Jahre zum Nachwachsen. Was hat das mit Nachhaltigkeit und CO2-Einsparung zu tun? Und wo findet dieser 'nachhaltige' Fichtenanbau statt? Wieder mal ein Beitrag aus unserer volksverdummenden und vom Staat gehätschelten Öko-Industrie. Schöne Grüße aus einem noch vorhandenem, weihnachtlichen Fichtenwald
    Alina Alanka

  • Wohl ein Projekt für Deutschlands Ökospießer.

    Warum nicht gleich zurück in die Steinzeit.
    Fred Feuerstein konnte auch schon per Funkenschlag Energie erzeugen.

  • Hoffentlich wird in der Handelsblatt-Redaktion nur energiesparende Technik verwendet, damit nicht soviele Wälder für diese albernen Holzwindmühlen abgeholzt werden müssen.
    Es ist schon erstaunlich, welche Blüten der Ökologismus in Deutschland treibt.

  • Holz ist ein sehr wertvoller Rohstoff und nicht nur zum verbrennen,so wie manche das meinen.Natürlich muss man die richtigen Holzsorten verwenden und sein Bauwerk auf den Rohstoff abstimmen,so wie man das bei Stahl auch macht.Es wird sicher Anfangsschwierigkeiten geben,aber ein Investor vergleicht Kosten und Ertag.

  • Hi Rudi, der Hauptnachteil von Holz als Konstruktionswerkstoff ist das dessen Eigenschaften wie E-Modul, Zugfestigkeit, Dauerfestigkeit sehr schwankt. Es bedarf grösserer Sicherheitszuschläge.

    Dasselbe gilt auch für die Verarbeitung. Der Verarbeiter muss sehr aufpassen auf Astlöcher, Risse u.v.m.

    Vandale

  • eine grünlackierte Schnapsidee. Natürlich kann man Türme, Flugzeuge, Brücken aus Holz bauen. Dazu braucht es keinen Grossversuch. Aber die Nachteile (Stabilität, Brandgefahr, Korrosion) sind so eklatant, dass ein Investor, wenn es nicht gerade der grüne Gutmensch ist, sich das genau überlegen wird. Und die Umweltbelastung: Griechenland und Spanien haben gelernt, was es heisst, Grossanlagen (Schiffe) mit Holz zu bauen. Der Wald ist weg! Und das Leimholz ist sowohl in der Entsorgung problematisch (Schadstoffbelastung) als auch in der Pflege aufwendig. Dass Politiker sich für dieses Projekt begeistern, spricht nicht für sie.

  • Bin mal gespannt, was die 100 Tonnen schwere Gondel mit dem Holz turm veranstaltet, wenn Sie bei optimaler Windauslastung in Schwung kommt....;)
    Hoffentlich läuft der Generator dieser Windmühle nicht mal heiß und entflammt sich damit selber...:)
    Hoffentlich ist das Holz auch gut genug und lang genug gelagert worden. Bin mal gespannt wie das Holz noch nacharbeitet...;)
    Wie schaut es mit dem Ungezifferbefall bei der Holzkonstruktion aus...;)
    Wie schaut es mit der Wasserbeständigkeit des Holzes aus in Zusammenhang mit Fäulnisschäden...;)
    Wie verkraften die Holzmühlen einen Blitzschlag...;)

    Naja, sind ja alles Ökoenergiespezialisten und Ethikräte am Werk, da kann ja dann nichts gravierendes passieren...;)

  • Holz ist ein bewährter Konstruktionswerkstoff mit Vor- und Nachteilen gegenüber Stahlbeton, Spannbeton und Stahl. Eine Nuzung desselben für solche Türme sollte eine witschftliche Abwägung die meist zugunsten von Stahl ausfällt.(...)
    Vor mehr als 100 Jahren hatten sich die Industriegesellschaften von Sonne, Bioenergie und Wind abgewandt weil diese Energiequellen für eine moderne Industriegesellschaft aufgrund unzureichender Energiedichte und Stetigkeit ungeeignet sind.
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Der obige Kommentar war eigentlich nicht unsachlich. Den vollen Kommentar findet man beim identischen Arikel in der WIWO. Vielleicht passte der Artikel nicht in die seitens des Zensors vertretene Ideologie.

    Vandale

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