Sonnenfinsternis: Naturspektakel von den Kanaren bis Spitzbergen

Sonnenfinsternis
Naturspektakel von den Kanaren bis Spitzbergen

Die Sonnenfinsternis hat Tausende Menschen in Europa auf die Straßen gelockt. Nicht überall war sie so total wie auf Färöer – ein Spektakel war gab es trotzdem auch anderswo.
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LongyearbyenIn weiten Teilen Europas haben Schaulustige am Freitag die partielle Sonnenfinsternis beobachtet. Auf den Faröer-Inseln, wo das Spektakel als totale Sonnenfinsternis zu bestaunen war, versammelten sich mehr als 8000 eigens angereiste Touristen und starrten zum Beginn der Finsternis ab 10.41 Uhr in den Himmel. Ein teilweise bewölkter Himmel trübte jedoch die Stimmung unter den Schaulustigen. Auch auf Spitzbergen verfolgten hunderte Besucher das Ereignis.

Einen garantiert freien Blick auf die Sonne hatten sich 50 Dänen an Bord einer eigens gecharterten Boeing 737 gesichert – zum Preis von mehreren hundert Euro pro Kopf.

Valentin Mikkelsen, einer der Passagiere, bedauerte jedoch, dass er in tausenden Metern Höhe von den anderen Begleitumständen der Sonnenfinsternis nichts mitbekommen werde: „Wenn man am Boden ist, kann man hören, wie sich die Vögel anders verhalten, und fühlen, wie die Temperatur fällt“, sagte der 63-Jährige.

Auf den Kanarischen Inseln war das Himmelsphänomen am Morgen europaweit als erstes zu beobachten. „Das ist eines der großartigsten astronomischen Spektakel, die man sehen kann“, sagte der Astrophysiker Alfred Rosenberg vom Kanarischen Astrophysischen Institut auf Teneriffa. In London versammelten sich rund 500 Menschen im Regent's Park – unter einem typischen bedeckten englischen Himmel.

Ein Polizist verteilte Gratis-Spezialbrillen. Im Kurznachrichtendienst Twitter kommentierte Nutzer Mark Wallace sarkastisch: „Zum Glück sind wir beim nächsten Mal alle tot, wenn es wieder eine Sonnenfinsternis in Großbritannien gibt.“

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Supermond am Freitagabend

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