Stromanbieter-Wechsel: Der ganz private Atomausstieg

Stromanbieter-Wechsel
Der ganz private Atomausstieg

Wer nicht auf die Regierung warten will, um aus der Atomenergie auszusteigen, muss einiges beachten. Höhere Kosten fallen beim Wechsel zu Ökostrom aber nicht unbedingt an.
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BerlinVielen Menschen macht Kernkraft Angst. Doch Millionen Verbraucher bekommen täglich Strom ins Haus geliefert, der auch in Atommeilern produziert wird. Wer seinen privaten Atomausstieg zu Hause in Angriff nehmen will, sollte sich vorher genau über Ökostrom informieren.

Nicht jeder der über 1.700 Tarife am Markt, die als „öko“ oder „grün“ verkauft werden, hält, was er verspricht. Mal wird herkömmlich erzeugter Strom fantasievoll mit hauseigenen Gütesiegeln beworben, mal Atom- und Kohlestrom per Zukauf von Umweltzertifikaten aus dem Ausland veredelt.

Doch wer zu einer echt grünen Alternative wechselt, leistet nicht nur ein Beitrag zur Entlastung der Umwelt, er kann unter Umständen auch bares Geld sparen - zumal im März und April wieder 56 Stromanbieter kräftig ihre Preise erhöhen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Stromanbieter-Wechsel: Der ganz private Atomausstieg"

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  • Es gibt 100 % Ökostromanbieter, bei denen die kwh weniger kostet als bei Anbietern, die 70-80 % Strom aus fossilen Energien liefern. Da wird klar, das das Märchen vom billigen Kohle-/und Atomstrom eben ein Märchen ist.

    Ein Wechsel muss also nicht teurer sein, im Gegenetil.

    Man braucht sich nicht länger ver...schen zu lassen.
    Man muss nur gucken, das man keine Pseudoökostromanbieter nimmt.

    Bei Greenpeace findet man echte Ökostromanbieter auf den entsprechenden Seiten.



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