Umweltdesaster in Kaschmir
Der stolze Wular-See ist kaum noch zu retten

Wo früher hohe Wellen schlugen, bahnen sich heute traurige Rinnsale ihren Weg durch Morast und Abfall: Der Wular-See, der einst Dichter und Könige inspirierte, wurde Opfer einer hausgemachten ökologischen Katastrophe.
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Wular-SeeDer Wular-See in den Ausläufern des Himalaya im indischen Teil von Kaschmir gehörte einst zu den größten Süßwasserseen Asiens. Er inspirierte Dichter und Könige, seine kunstvoll aus Holz geschnitzten Hausboote waren wohlbekannt. Doch der stolze See von früher – Wular bedeutet „stürmisch“ – wirkt heute leblos, an manchen Stellen gleicht er nach einer einem fauligen Sumpf. Kinder spielen längst nicht mehr in dem Wasser, und Familien nutzen es nicht mehr zum Kochen.

Den Anblick erträgt Mohammed Subhan Dar nur schwer. Denn an dem Umweltdesaster war auch er beteiligt: In den 1950er Jahren wurde Dar mit einem Dutzend Dorfbewohner von der Regionalregierung angestellt, um Millionen Weiden in den kristallklaren See zu pflanzen. Riesige Plantagen sollten Holz zum Heizen, zum Bauen und für Cricket-Schläger liefern.

Doch die Folge war eine ökologische Katastrophe: Die Bäume saugten das Wasser auf, ihre verschlungenen Wurzeln ließen den See verlanden und auf weniger als die Hälfte seiner einstigen Größe schrumpfen.

„Er war früher so schön, so klar, dass man bis auf den Grund sehen konnte“, sagt Dar, dessen Familie seit sieben Generationen am Seeufer lebt. Er allein pflanzte damals mindestens einen Hektar Weiden – heute ein ausgewachsener Wald. „Ich schäme mich jeden Tag.“

Die Verlandung schmälerte auch den wirtschaftlichen Wert des Sees: Die Armutsrate in den 31 umliegenden Dörfern schoss auf rund 50 Prozent und erreichte damit das Fünffache des Durchschnitts des indischen Bundesstaates Jammu und Kaschmir.

Behörden auf Staats- und Bundesebene wollen nun den Schaden begrenzen, Millionen Bäume fällen und Teile des Sees ausbaggern. Doch die Renaturierung eines riesigen Gebirgssees ist kein Kinderspiel, zumal der Klimawandel auch die Himalaya-Gletscher bedroht, die die Zuflüsse des Sees speisen.

Der Zufluss Jhelam etwa mäandert rund 16 Kilometer in meist dünnen Rinnsalen, bevor er durch einen Staudamm Richtung Pakistan weiterfließt. Zudem führt die Entwaldung weiter flussaufwärts zu Bodenerosion, die in den See getragen wird und zur Verschlammung beiträgt.

Hinzu kommen die jahrzehntelangen gewaltsamen Konflikte, die im indisch-kontrollierten Kaschmir oft andere Regierungspläne vereiteln. Indien und Pakistan streiten seit der Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft 1947 um Kaschmir, dem Konflikt fielen bereits Zehntausende Menschen zum Opfer. Heute windet sich Stacheldraht durch die Bergregion, in der Hunderttausende indische Truppen patrouillieren.

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

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