ZEW-Studie

Klimaschutz gibt's im Ausland billiger

Die Kosten für Klimaschutz können durch Investitionen in Entwicklungsländern gesenkt werden. In einer Studie des Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung heißt es, durch solche emissionssparende Investitionen könnten die Ziele des Kyoto-Protokolls „weitaus günstiger“ erreicht werden als durch Schritte in Deutschland und anderen Industrieländern.
Saubere Wachstumschancen sieht die ZEW für die Entwicklungsländer. Foto: dpa

Saubere Wachstumschancen sieht die ZEW für die Entwicklungsländer. Foto: dpa

HB BERLIN. Die Emissionsminderung solcher Projekte werde nach den Regeln des Kyoto-Protokolls den finanzierenden Industrieländern gut geschrieben. Gleichzeitig seien diese Investitionen „saubere Wachstumschancen“ für die Entwicklungsländer, erklärte das Mannheimer Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Mittwoch.

Dort sei deutlich mehr Klimaschutz zu erreichen, weil der Stand der Technik und die bereits umgesetzten Maßnahmen zum Umweltschutz viel weniger fortgeschritten seien als in den Industrieländern. Vor allem die boomenden Schwellenländern wie Brasilien, China und Indien konnten solche Klimaschutzgeschäfte abschließen.

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