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18 Tote: Ministerium warnt vor Insektenstichen

Zu Beginn der warmen Jahreszeit hat das saarländische Gesundheitsministerium vor den Folgen von Insektenstichen gewarnt. Bundesweit reagierten Schätzungen zufolge drei bis sechs Prozent der Bevölkerung allergisch auf das bei Stichen unter die Haut gespritzte Gift etwa von Wespen oder Bienen.

dpa SAARBRüCKEN. Zu Beginn der warmen Jahreszeit hat das saarländische Gesundheitsministerium vor den Folgen von Insektenstichen gewarnt. Bundesweit reagierten Schätzungen zufolge drei bis sechs Prozent der Bevölkerung allergisch auf das bei Stichen unter die Haut gespritzte Gift etwa von Wespen oder Bienen.

Das teilte das Ministerium am Dienstag mit. Im vergangenen Jahr seien in Deutschland 18 Menschen infolge von Insektenstichen gestorben. Minuten nach einem Stich treten bei Allergikern unabhängig von der Einstichstelle Reaktionen auf - von Juckreiz, Rötung und Quaddeln über Engegefühl im Hals, Luftnot, Schwindel, Übelkeit und Kreislaufschwäche bis hin zum Schock mit Bewusstlosigkeit.

„In solchen Fällen muss eine Notfallbehandlung sofort eingeleitet werden“, mahnte das Ministerium. Jährlich komme es in Deutschland zu zehn bis 40 Todesfällen infolge des allergischen Schocks bei Insektengift. Hilfe könne die so genannte Hyposensibilisierung, auch Allergieimpfung genannt, gegen Bienen- und Wespengiftallergien bieten.

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