Forschung + Innovation
225 Millionen Euro für Desy-Forschung

Das Hamburger Teilchenforschungszentrum Desy erhält eine neue Strahlenquelle für 225 Mill. Euro. Der Bund und die Hansestadt unterzeichneten am Montag eine Vereinbarung zum Bau des hochmodernen Beschleunigerrings Petra III.

dpa HAMBURG. Das Hamburger Teilchenforschungszentrum Desy erhält eine neue Strahlenquelle für 225 Mill. Euro. Der Bund und die Hansestadt unterzeichneten am Montag eine Vereinbarung zum Bau des hochmodernen Beschleunigerrings Petra III.

90 Prozent der Kosten werde aus dem Bundeshaushalt finanziert, den Rest zahle Hamburg, teilten das Forschungsministerium und die Wissenschaftsbehörde mit. Petra III (Positron-Elektron-Tandem-Ring-Anlage) ist eine Quelle für besonders intensives und scharf gebündeltes Röntgenlicht, mit dem kleinste Strukturen untersucht werden können.

Molekularbiologen können mit der neuen Technik zum Beispiel die Struktur von Proteinen bestimmen und ihre Funktion im Organismus aufklären. Materialwissenschaftlern eröffnet sich ein Blick in das Innere von Werkstücken. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sagte, Petra III „sichert der Spitzenforschung in Deutschland exzellente Bedingungen“. Die Anlage soll 2009 in Betrieb gehen. Ziel ist unter anderem die Entwicklung neuer Medikamente.

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