60 Jahre H-Bombe
Eine neue Dimension der Vernichtung

Anfang der 50er Jahre war Atom cool: Atombombentests galten als Attraktion, schönen Frauen attestierte man einen „Atombusen“. Doch nach der Zündung der ersten Wasserstoffbombe am 1. November 1952 war alles anders.
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New YorkDas Werbeplakat von 1952 zeigt einen Flughafen, ein Kasino - und einen Atompilz. „In Las Vegas ist immer was los“, heißt es freudig in der Reklame für eine Reise in die Nähe eines Atomtestgeländes. Doch im selben Jahr wurde auf der anderen Seite der Erde ein Sprengsatz gezündet, der einen Bewusstseinswandel einleitete: Am 1. November 1952 detonierte die erste Wasserstoffbombe.

Sieben Jahre nach dem ersten Atomtest und den verheerenden Angriffen auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 waren Atombomben fast etwas Normales. Die USA waren stolz auf „die Bombe“, feierten Frauen mit „Atombusen“ und servierten Torten mit Atompilzen aus Zuckerguss. Atom - das stand für Fortschritt und Sicherheit made in USA.

Doch als die Sowjets 1949 ihre erste Atombombe zündeten, war das US-Monopol auf die ultimative Zerstörungskraft weg. Unter dem Eindruck dieser Explosion befahl Präsident Harry Truman die Entwicklung einer Bombe, die man einfach „The Super“ nannte - die erste Wasserstoffbombe.

Es war die Waffe, die endgültig in neue Dimensionen der Vernichtung vorstoßen sollte. Die Zerstörungskraft einer Atombombe konnte noch mit konventionellen Mitteln erreicht werden, wenn auch mit ungleich höherem Aufwand. Ein Inferno wie in Hiroshima war - wie der Zweite Weltkrieg zeigte - auch mit einer gewaltigen Bomberflotte möglich. Das, was die Wasserstoffbombe anrichten konnte, lag dagegen außerhalb der menschlichen Vorstellungskraft - abgesehen von der einiger Forscher und Militärs.

Entsprechend wurde die erste Bombe neuen Typs auch nicht auf dem traditionellen Testgelände in New Mexiko, sondern im Eniwetok-Atoll in der Südsee gezündet. Das liegt etwa in der Mitte der 8500 Kilometer langen Strecke zwischen Hawaii und den Philippinen.

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Ein fünf Kilometer hoher Feuerball

Kommentare zu " 60 Jahre H-Bombe: Eine neue Dimension der Vernichtung"

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  • Ein Scheitel wie bei Hitler im Bild von Mr. Teller lässt den Größenwahn erahnen...

  • Mit dem Abschaffen der Atombomben oder der Atom-U-Boote lässt sich kein Geld verdienen, mit Solarpaneelen und Windmühlen schon. Das macht den Unterschied. Und eine Anti-Kriegs-Partei sind die Grünen schon lange nicht mehr, das sind nur grün lackierte Neoliberale.

  • Was für den Ostblock der Kommunismus war sind die Grünen für Deutschland

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