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Abbruch erhöht Frühgeburtsrisiko bei späteren Schwangerschaften

Eine Abtreibung erhöht nach einer französischen Studie das Frühgeburtsrisiko bei nachfolgenden Schwangerschaften. „Es gibt da ganz klar eine Verbindung“, sagte die Leiterin der Untersuchung, Caroline Moreau vom Hopital de Bicetre in Paris, der britischen Zeitung „Sunday Telegraph“.

dpa LONDON. Eine Abtreibung erhöht nach einer französischen Studie das Frühgeburtsrisiko bei nachfolgenden Schwangerschaften. „Es gibt da ganz klar eine Verbindung“, sagte die Leiterin der Untersuchung, Caroline Moreau vom Hopital de Bicetre in Paris, der britischen Zeitung „Sunday Telegraph“.

Die Studie wird vom Fachjournal „British Journal of Obstetrics and Gynaecology“ veröffentlicht. Die Ärzte verglichen dafür 2 219 Frauen, deren Babys zu früh auf die Welt gekommen waren, mit 618 Frauen, bei denen die Schwangerschaften normal verliefen.

Dabei ergab sich den Angaben zufolge, dass bei Frauen, die zuvor abgetrieben hatten, das Risiko einer Geburt vor der 33. Schwangerschaftswoche um 40 Prozent höher lag. Das Risiko einer extremen Frühgeburt - noch vor der 28. Woche - stieg sogar um 70 Prozent.

„Diese Studie zeigt, dass ein ärztlich vorgenommener Schwangerschaftsabbruch zu späteren Komplikationen führen kann und möglicherweise nicht ohne Risiko ist“, sagte ein Sprecher des Verbands britischer Gynäkologen.

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