Andockenmanöver
„Atlantis“: Salto rückwärts unter die ISS

Nach ausführlichen Inspektionen der „Atlantis“ haben sich die Astronauten des Shuttles am Samstag auf das Andockmanöver an die internationale Raumstation ISS vorbereitet. Das Manövier ist für 18.25 Uhr MEZ geplant.

HB HOUSTON. Er freue sich auf einen großartigen Tag und ein Rendezvous mit der ISS, sagte Shuttle-Kommandant Stephen Frick. Er wird mit der „Atlantis“ einen regelrechten Salto rückwärts unter die ISS vollführen, so dass die dortige Besatzung das Shuttle unter die Lupe nehmen und Bilder davon zur US-Raumfahrtbehörde NASA nach Houston schicken kann.

Am Freitag hatten die Astronauten vor allem die Tragflächen und die Nase der Fähre untersucht um zu klären, ob diese besonders empfindlichen Bereiche beim Start von den mindestens drei Schaumstoff- oder Trümmerteilen getroffen wurden, die etwa zwei Minuten nach dem Abheben vom Treibstofftank fielen. Es gab aber zunächst keine Anzeichen, dass die „Atlantis“ tatsächlichen getroffen wurde.

Mit an Bord der US-Raumfähre, die das 880 Millionen Euro teure europäische Labor-Modul „Columbus“ zur Internationalen Raumstation (ISS) bringt, ist auch der deutsche Astronaut Hans Schlegel. Für den 56-Jährigen soll die Installation von „Columbus“ an der ISS der Höhepunkt seiner Karriere werden. Dafür muss er zwei Mal zu Außenbordeinsätzen ins All.

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