Arabische Weltraumpläne

Die Emirate wollen zum Mars

Es ist eine gewaltige Technologische Herausforderung: Spätestens 2021 wollen die Vereinigten Arabischen Emirate eine Raumsonde zum Mars schicken – und damit die islamische Welt groß in die Weltraumforschung einführen.
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Die Skyline von Dubai mit dem höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen aber noch höher hinaus - bis zum Mars. Quelle: ap

Die Skyline von Dubai mit dem höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen aber noch höher hinaus - bis zum Mars.

(Foto: ap)

DubaiIn den Vereinigten Arabischen Emiraten ragt das höchste Gebäude der Welt gen Himmel. Aber der energiereiche Staat will noch höher hinaus. In sieben Jahren soll das erste unbemannte arabische Raumfahrzeug zum Mars starten. Dieses Projekt werde beweisen, dass die arabische Welt trotz der vielen Konflikte in der Region weiter fähig sei, wissenschaftliche Beiträge für die Menschheit zu leisten, sagte der Herrscher von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum.

„Unsere Region ist zivilisiert. Unsere Bestimmung ist es, wieder zu erforschen, zu schaffen, zu bauen und zu zivilisieren“, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung. Das unbemannte Raumfahrzeug müsste neun Monate unterwegs sein und auf der Reise zum Mars mehr als 70 Millionen Kilometer zurücklegen. Die Emirate würden damit zu einem von nur neun Staaten mit Programmen, die auf die Erforschung des Roten Planeten abzielen. Was sich der Staat dabei an speziellen wissenschaftlichen Erkenntnissen erhofft, blieb unklar.

Modenschau fürs Weltall
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Die Nasa entwickelt ihre Weltraumanzüge kontinuierlich weiter. Das Modell Z-2 ist bislang nur ein Prototyp. Die Entwürfe, über die Nutzer jetzt abstimmen können, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen ILC und der Philadelphia University. Das erste Design bezeichnet die NASA als „Trends in Society“.

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Das Design „Trends in Society“ soll wiedergeben, wie Mode in nicht allzu ferner Zukunft aussehen könnte. Dabei überlegten sich die Designer, wie Sportkleidung in Kombination mit tragbaren Technologien – sogenannten Wearable Technologies – aussehen könnte.

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Auffällig sind beispielsweise die Nähte und die eckigen Muster.

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Das zweite Design nennt die NASA „Biomimicry“. Es soll vom Leben in den Ozeanen inspiriert sein – dort sei das Leben ähnlich rau wie im Weltall.

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Ein Merkmal des „Biomimicry“-Designs: Es stellt die Schuppenstruktur vieler Meeresbewohner nach.

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Eine Besonderheit: Die leuchtenden Aufnäher sollen helfen, die einzelnen Crew-Mitglieder zu identifizieren.

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Der Entwurf „Technology“ ist nach Angaben der NASA eine Hommage an bisherige Weltraumanzüge, soll aber auch dezente Elemente der Zukunft enthalten.

Seit Jahren schon rufen die Vereinigten Arabischen Emirate Staaten der Arabischen Liga dazu auf, eine panarabische Raumfahrtorganisation ähnlich der Europäischen Weltraumagentur (ESA) zu gründen. Bisher verlautete nichts über die erwarteten Kosten des Programms, sondern lediglich, dass die Organisation dem Kabinett Bericht erstatten und ansonsten in Sachen Finanzen und Verwaltung unabhängig sein werde.

Die Reise zum Mars ist kompliziert, und viele solcher Missionen sind fehlgeschlagen. Länder, die zum ersten Mal in den Weltraum vorzudringen versuchen, scheitern in der Regel öfter als dass sie es schaffen – und dabei dreht es sich erst einmal nur darum, die Erdumlaufbahn zu erreichen.

Tatsächlich zum Mars zu gelangen, ist sogar für Weltraumveteranen eine große Herausforderung. Russland etwa musste häufig Fehlschläge beim Landen von Raumfahrzeugen auf dem Planeten einstecken, in einem Fall gelang zwar das Aufsetzen, aber dann flossen nur 20 Sekunden lang Daten zur Erde.

Insgesamt liegt die Erfolgsrate bei Marsreisen seit den 1960er Jahren bei weniger als 50 zu 50. Die US-Weltraumbehörde Nasa liegt mit etwa 70 Prozent vorn. Von ihren 21 Missionen zum Mars in den vergangenen 50 Jahren scheiterten nur sechs. Die USA sind bis jetzt auch das einzige Land, das ein unbemanntes Fahrzeug auf dem Planeten landen und über eine lange Zeit hinweg dort einsetzen konnte.

Eine riesige Herausforderung
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  • Irgendwie sollte sich die deutsche Wirtschaft mal Gedanken machen, ob man daran nicht iwi verdienen kann.

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