Forschung + Innovation
Archäologen entdecken vermutlich ostfriesisches Häuptlingsgrab

Archäologen haben an der alten Klosterkirche in der ostfriesischen Gemeinde Ihlow (Niedersachsen) in einem Grab zwei Skelette gefunden. Es handele sich vermutlich um die bedeutendsten ostfriesischen Häuptlinge des Mittelalters, Keno tom Brok und seinen Sohn Okko II.

dpa AURICH. Archäologen haben an der alten Klosterkirche in der ostfriesischen Gemeinde Ihlow (Niedersachsen) in einem Grab zwei Skelette gefunden. Es handele sich vermutlich um die bedeutendsten ostfriesischen Häuptlinge des Mittelalters, Keno tom Brok und seinen Sohn Okko II.

Das sagte am Freitag Rolf Bärenburger vom Kulturverband Ostfriesische Landschaft in Aurich. Genauere Aufschlüsse solle eine anthropologische Untersuchung bringen. Von den Skeletten seien nur Knochen vom Becken abwärts erhalten. Die Oberkörper und Köpfe fehlten.

Die Skelette seien an prominenter Stelle im Querhaus der alten Klosterkirche entdeckt worden, sagte Bärenburger. Aus alten Aufzeichnungen sei das Testament des 1 437 im Alter von 40 Jahren gestorbenen Okko überliefert. Danach wollte dieser im Grab seines Vaters bestattet werden. Beide Körper hätten in einer Backsteingruft übereinander gelegen. An dem Fundort habe im Mittelalter eine der größten Kirchen zwischen Bremen und dem niederländischen Groningen gestanden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%