Archäologie
Atlantiküberquerung droht zu scheitern

Die abenteuerliche Atlantiküberquerung des Chemnitzer Experimentalarchäologen Dominique Görlitz mit dem Schilfboot „Abora III“ droht nach fast sieben Wochen zu scheitern.

dpa CHEMNITZ. Die abenteuerliche Atlantiküberquerung des Chemnitzer Experimentalarchäologen Dominique Görlitz mit dem Schilfboot „Abora III“ droht nach fast sieben Wochen zu scheitern.

Schwer angeschlagen überstand die Crew einen drei Tage andauernden Sturm, wie der Pressesprecher des Projekts, Michael Grünert, mitteilte. Hohe Wellen hätten das Heck beschädigt, zwei Schwerter und die Achtersteven wurden zerstört. Expeditionsleiter Görlitz habe alle wichtigen Dinge aus dem hinteren Teil des nachgebauten Steinzeitbootes retten müssen, unter anderem das noch intakte Steuerruder. Aufgeben wolle die Mannschaft aber noch nicht. Sie war am 11. Juli in New York gestartet.

Die Expedition war bereits zuvor völlig aus dem Zeitplan geraten. Zunächst behinderte eine tagelange Flaute eine schnellere Fahrt, dann riss ein Segel. Mit dem Experiment will Görlitz beweisen, dass eine Atlantiküberquerung schon vor 14 000 Jahren möglich war. Das nach prähistorischem Vorbild erbaute Schiff besteht aus 17 Tonnen Schilf und wurde ohne einen einzigen Nagel gebaut.

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