Forschung + Innovation
Astronaut Reiter fliegt im Juli als erster Deutscher zur ISS

Der deutsche Astronaut Thomas Reiter bricht im Juli als erster europäischer Raumfahrer für einen Langzeitaufenthalt auf der Internationalen Raumstation (ISS) auf. Das teilte die Europäische Weltraumorganisation Esa am Donnerstag in Paris mit.

dpa PARIS. Der deutsche Astronaut Thomas Reiter bricht im Juli als erster europäischer Raumfahrer für einen Langzeitaufenthalt auf der Internationalen Raumstation (ISS) auf. Das teilte die Europäische Weltraumorganisation Esa am Donnerstag in Paris mit.

Reiter soll von dem US-Shuttle „Atlantis“ zu der Station gebracht werden. Er trifft dort auf den russischen Kosmonauten Sergej Krikaljow und den Amerikaner John Phillips. Nach den Angaben der Esa wird die amerikanische Raumfähre „Discovery“ den deutschen Astronauten dann voraussichtlich im Februar 2006 wieder zur Erde zurückbringen.

Reiters Flug zur ISS war Ende März bekannt gegeben worden, doch wollte sich die Esa damals noch nicht auf genauere Terminangaben festlegen. Reiter bringt Erfahrung im Weltraum mit. Er hatte bereits 1995 als Flugingenieur 179 Tage an Bord der später dann versenkten russischen Weltraumstation Mir verbracht. Reiter wird der erste Deutsche an Bord der ISS sein und der erste Langzeitbewohner, der nicht aus Russland oder den USA kommt. Mit ihm ist erstmals nach längerer Pause wieder eine dreiköpfige Besatzung in der Raumstation, was der Crew mehr Zeit für die wissenschaftlichen Experimente gibt.

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