Astronomie: Rosetta-Komet spuckt Gas und Staub

Astronomie
Rosetta-Komet spuckt Gas und Staub

Der Komet, den die europäische Raumsonde Rosetta im Sommer besuchen wird, ist aus der Versenkung aufgetaucht – und überrascht Wissenschaftler durch ungewöhnlich heftige Aktivität.
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DüsseldorfDer Zielkomet der europäischen Weltraumsonde Rosetta hat offenbar schon in großer Entfernung von der Sonne begonnen, Gas und Staub zu spucken: Eine neue Aufnahme des Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko deutet darauf hin, dass bereits jetzt Eis vom Kometen verdampft und eine sehr dünne Atmosphäre um den Kern bildet, wie des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) am Montag in Göttingen mitteilte.

Im Oktober vergangenen Jahres war der Komet von der Erde aus gesehen hinter der Sonne verschwunden. Mit dem Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte ESO gelang den MPS-Forschern nun die erste Aufnahme des wieder aufgetauchten Himmelskörpers.

Um den Kometen aus einer Entfernung von 740 Millionen Kilometern sichtbar zu machen, überlagerten die Wissenschaftler mehrere Aufnahmen, die zu verschiedenen Zeiten am 28. Februar entstanden waren. Zuvor verschoben sie die Bilder leicht, um die Bewegung des Kometen auszugleichen.

Die eigentlich fixen Sterne erscheinen dadurch als breit verschmierte Striche. Durch Herausrechnen des Sternenhintergrundes kommt der Komet selbst zum Vorschein: ein winziger Punkt im All.

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Rosetta-Komet spuckt Gas und Staub

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Sonnenwärme steigert die Aktivität

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