Atlantis bleibt am Boden: Shuttle-Start erneut verschoben

Atlantis bleibt am Boden
Shuttle-Start erneut verschoben

Die US- Raumfähre „Atlantis“ mit dem Weltraumlabor „Columbus“ an Bord wird frühestens am 24. Januar zu ihrer Reise ins All abheben. Grund ist ein fehlerhaftes Bauteil am Außentank. Damit verschiebt sich auch erneut der Ausbau der Raumstation ISS.

HB WASHINGTON. Nach mehreren abgesagten Starts soll die US- Raumfähre „Atlantis“ mit dem Weltraumlabor „Columbus“ an Bord nun frühestens am 24. Januar zu ihrer Reise ins All abheben. Sehr viel wahrscheinlicher sei jedoch ein Termin zwischen dem 2. und 7. Februar.

Das sagte der stellvertretende Manager des Space-Shuttle-Programms, John Shannon. Um am 24. Januar starten zu können, „muss alles schon sehr gut laufen“, betonte er.

Die US-Weltraumbehörde Nasa plagen Probleme mit einer Steckverbindung am Außentank des Orbiters. Das fehlerhafte Teil verbindet Treibstoffsensoren mit der Bordelektronik. Shannons Worten zufolge sollen technisch verbesserte Stecker kommende Woche installiert und dann zehn bis 14 Tage lang getestet werden. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dem tatsächlichen Problem auf der Spur sind“, sagte der stellvertretende Programmmanager.

Ursprünglich sollte der Space Shuttle, mit dem auch der deutsche Astronaut Hans Schlegel zur Internationalen Raumstation ISS fliegen soll, am 6. Dezember abheben. Der Start war dann mehrfach wegen der defekter Sensoren am Triebwerktank verschoben worden.

Hauptaufgabe der „Atlantis“-Mission wird es sein, das in Bremen gebaute Labor „Columbus“ an die ISS anzudocken. Dazu sind mehrere Außeneinsätze der Astronauten vorgesehen. In dem 880 Mill. Euro teuren Labor sollen mehrere Jahre lang wissenschaftliche Untersuchungen in der Schwerelosigkeit durchgeführt werden.

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