„Atlantis“-Mission
ISS-Außenarbeiten nach falschem Alarm verspätet begonnen

Ein falscher Alarm in der Internationalen Raumstation ISS hat Samstag neue Außenarbeiten im All verzögert. Die Astronauten Mike Foreman und Randy Bresnik stiegen gut eine Stunde später als geplant ins Freie aus.
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dpa WASHINGTON. Die Astronauten sollten unter anderem Antennen an der ISS anbringen und eine Halterung zum späteren Lagern von Ersatzteilen und anderer Ausrüstung. Es war der zweite Außeneinsatz seit dem Andocken der Raumfähre "Atlantis" am Mittwoch.

Das Warnsystem hatte die ISS-Bewohner und Shuttle-Astronauten zwei Stunden nach dem Schlafengehen am Freitag aufgeweckt und einen Luftdruckabfall signalisiert. Darauf schaltete sich automatisch das Belüftungssystem ab, was wiederum Alarm von zwei Rauchgasanzeigern auslöste. Schon am Donnerstag hatte es nach Angaben von Flugdirektor Jerry Jason einen ähnlichen Vorfall gegeben. Schuld war demnach in beiden Fällen ein Problem mit einem russischen Modul.

Die Nasa entschloss sich, die aus dem Schlaf gerissenen Astronauten mit einer zusätzlichen halben Schlummerstunde zu entschädigen und den geplanten Ausstieg von Foreman und Bresnik etwas zu verlegen. Der Aufschub zwang die NASA zugleich, die Arbeiten im Freien um eine halbe Stunde auf sechs Stunden zu verkürzen. Die Bodenkontrolleure in Houston (Texas) waren sich aber sicher, dass die beiden Astronauten trotzdem ihre Aufgaben voll und ganz erledigen würden.

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