Forschung + Innovation
Aus für Tasmanischen Tiger

Der ausgestorbene Tasmanische Tiger wird nicht als Klon wiedergeboren. Ein australisches Forscherteam hat sein Projekt aufgegeben, aus dem Genmaterial eines im Jahr 1 886 in Alkohol eingelegten Welpen ein Klontier herzustellen.

dpa SYDNEY. Der ausgestorbene Tasmanische Tiger wird nicht als Klon wiedergeboren. Ein australisches Forscherteam hat sein Projekt aufgegeben, aus dem Genmaterial eines im Jahr 1 886 in Alkohol eingelegten Welpen ein Klontier herzustellen. Das Genmaterial (DNA) sei viel zu zerstört, um es zu rekonstruieren, teilte das Australische Museum in Sydney am Dienstag mit.

Der Tasmanische Tiger (Thylacinus cynocephalus) ist biologisch gesehen ein Beutelwolf, dessen Fell allerdings gestreift ist. Ende des 18. Jahrhunderts zog er durch die Wälder Tasmaniens, der großen Insel südlich Australiens. Die Tiere waren von den Siedlern gnadenlos ausgerottet worden, weil sie ab zu Schafherden angriffen. Der letzte Tasmanische Tiger starb vor fast 70 Jahren in einem Zoo. Im Jahr 2000 hatten australische Forscher um Mike Archer das Klonprojekt gestartet.

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