Auswirkungen auf die Umwelt noch nicht erforscht: Gen-Moskitos könnten Malaria stoppen

Auswirkungen auf die Umwelt noch nicht erforscht
Gen-Moskitos könnten Malaria stoppen

Moskitos, die bei der Ausrottung der Malaria helfen sollen, Raupen, die Seiden für kugelsichere Westen spinnen – die Gentechnik macht es möglich. Und schon bald könnten derart genetisch veränderte Insekten im Freilandversuch zum Einsatz kommen. Bei Verbraucherschützern läuten die Alarmglocken.

SAN FRANCISCO. Anders als beim Pflanzenbau, wo gentechnisch modifizierte Exemplare noch einigermaßen gut von herkömmlichen abgegrenzt werden können, werden die Gen-Insekten gezielt zur Beeinflussung der natürlichen Populationen gezüchtet. So sollen die Malariamücken aus dem Labor das Gen gegen die gefährliche Tropenkrankheit auf ihre Artgenossen übertragen. Oder Tsetse-Fliegen sollen so die Fähigkeit verlieren, die tödliche Schlafkrankheit zu übertragen.

Die Hoffnungen sind groß, dass Gen-Insekten Krankheiten auslöschen und Millionen Menschen das Leben retten können. Groß ist aber auch die Furcht vor nicht absehbaren Auswirkungen. Verbraucher und auch zahlreiche Wissenschaftler rufen nach verschärften Regulierungen, um schädliche Konsequenzen für Mensch und Umwelt möglichst zu vermeiden. Untersuchungen über möglichen Folgen stecken ihrer Ansicht nach noch in den Kinderschuhen, obwohl so mancher Forscher bereits darauf dringt, seine genetisch veränderten Insekten aus dem Labor entlassen zu können.

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