Bemannte Raumfahrt
Chinese soll 2024 auf dem Mond stehen

Die ehrgeizigen Raumfahrt-Pläne Chinas werden konkreter: In 18 Jahren will die Führung in Peking einen Bürger des Landes über den Mond spazieren sehen. Damit das klappt, wird zunächst ein Erkundungshelfer zum Erdtrabanten auf die Reise geschickt.

HB PEKING. Der unbemannte Satellit solle im kommenden Jahr die Oberfläche des Mondes studieren, berichtete die regierungsnahe Zeitung „Wen Wei Po“ am Montag unter Berufung auf einen hochrangigen Vertreter des chinesischen Weltraumprogrammes. „China verfügt nun grundsätzlich über die Technologie, die Materialien und die Wirtschaftskraft“, um einen Menschen auf den Mond zu bringen, zitierte das Blatt den Experten.

Im Oktober hatte das Land mit seinem zweiten erfolgreichen bemannten Weltraumflug Schlagzeilen gemacht. Die Regierung in Peking plant seit langem, zur Weltraummacht aufzusteigen und damit den USA und Russland Konkurrenz zu machen. Allerdings war für einen bemannten Flug zum Mond von chinesischer Seite auch schon einmal das Jahr 2017 als Zielmarke im Gespräch. Das Land der Mitte bezeichnet seine Weltraumfahrer weder als Astronauten (amerikanisch-westlich) noch als Kosmonauten (russisch), sondern als Taikonauten. Die USA hatten zuletzt angekündigt, mehr als eine Milliarde Dollar zu investieren, um bis 2018 wieder zum Mond zu fliegen. Sie waren 1969 mit dem Apollo-Programm die erste Nation, die Menschen zum Mond gebracht hatte.

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