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Berggorillas sterben auch an Grippe und Husten

Nach der Wilderei sind vom Menschen übertragene Infektionen die größte Gefahr für Berggorillas in Afrika. Das geht aus einer Studie des Berggorilla-Veterinär-Projekts in Ruhengeri (Ruanda) hervor, in der die Todesursache von 100 Gorillas seit 1968 untersucht wurde.

dpa LONDON. Nach der Wilderei sind vom Menschen übertragene Infektionen die größte Gefahr für Berggorillas in Afrika. Das geht aus einer Studie des Berggorilla-Veterinär-Projekts in Ruhengeri (Ruanda) hervor, in der die Todesursache von 100 Gorillas seit 1968 untersucht wurde.

Während 40 Tiere demnach an den Folgen von Wilderei starben, erlagen immerhin 24 Atemwegserkrankungen, die vom Menschen übertragen worden waren. Die Tierärzte fanden Influenza- und Parainfluenza-Erreger, berichtet das britische Fachmagazin „New Scientist“ (Nr. 2 507, S.17).

In den Bergen Ugandas, Ruandas und der Demokratischen Republik Kongo leben derzeit noch rund 700 Gorillas. Vor Wilderern sind sie relativ gut geschützt, aber Gefahr droht von Öko-Touristen. Diese sollten deshalb einen Mindestabstand von sieben Metern einhalten und höchstens eine Stunde in der Nähe der Tiere bleiben.

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