Forschung + Innovation
Besucheransturm am Cern: 30 000 bei Tag der offenen Tür

Rund 30 000 Menschen haben am Samstag bei einem Tag der offenen Tür Europas größtes Forschungszentrum Cern in Genf besucht. Lange Warteschlangen bildeten sich am Eingang.

dpa GENF. Rund 30 000 Menschen haben am Samstag bei einem Tag der offenen Tür Europas größtes Forschungszentrum Cern in Genf besucht. Lange Warteschlangen bildeten sich am Eingang.

Die Veranstaltung war Teil der insgesamt dreiwöchigen Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Cern, wie das Teilchenforschungszentrum mitteilte. Insgesamt erhielten die Besucher Einblicke in mehr als 50 wissenschaftliche Experimente.

Besonderen Andrang gab es an dem künftigen Teilchenbeschleuniger „Large Hadron Collider“ (LHC), der sich gegenwärtig im Bau befindet und den Interessierte ausnahmsweise besichtigten durften. Die Baustellen für den 27 Kilometer langen Ringtunnel liegen teilweise mehr als 50 Meter tief im Boden. Im LHC sollen von 2007 an Protonen mit bisher unerreichter Energie zur Kollision gebracht werden. Die Forscher erhoffen sich daraus Aufschluss über den Ursprung des Universums.

Zu einem Festakt am kommenden Dienstag werden Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac, Spaniens König Juan Carlos und zahlreiche hochrangige Vertreter der übrigen 20 Cern-Mitgliedstaaten erwartet. Das Übereinkommen von zwölf europäischen Staaten zur Gründung des „Centre Européen pour la Recherche Nucléaire“ war am 29. September 1954 ratifiziert worden. Ein Nebenprodukt und zugleich eine der populärsten Errungenschaften des Cern ist das World Wide Web, das vor allem Physikern den Datenzugriff erleichtern sollte.

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