Bilder aus Alaska
Bären-Realityshow im Internet

Revierkämpfe, Partnertausch, Kannibalismus: Das Leben der Braunbären im Katmai-Nationalpark bietet Stoff für mehr als ein Bildschirm-Drama. Per Internet können Interessierte die Tiere am heimischen Rechner beobachten.
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Katmai-Nationalpark, AlaskaDas Leben von Bären in freier Wildbahn beobachten, und das zu Hause auf dem Computerbildschirm: Die Internetseite explore.org liefert in diesem Jahr wieder Live-Bilder aus dem abgelegenen Katmai-Nationalpark in Alaska.

An verschiedenen Stellen des Parks wurden acht Web-Kameras installiert, fünf mehr als im vergangenen Jahr. Diesmal sollen soziale Aspekte eine größere Rolle spielen, geplant sind auch Web-Chats mit Park-Rangern und Wissenschaftlern sowie eine neue Foto-Sharing-Funktion.

„Wir wissen, dass ein Besuch in Katmai für viele unerschwinglich teuer ist“, sagt Park-Ranger Michael Fritz. „Trotzdem wollen wir Ihnen Katmai nahe bringen, vor allem die Braunbären.“

Der Park rund 400 Kilometer westlich von Anchorage ist nur per Wasserflugzeug zugänglich und hat jährlich rund 10.000 Besucher. Er liegt auf einer Halbinsel an der Meeresstraße von Schelichow gegenüber der Kodiak-Insel.

„Dieses Jahr wollen wir mehr Interaktivität hinein bringen, die Zuschauer stärker einbeziehen, ihnen ermöglichen, Schnappschüsse zu machen und sie mit anderen zu teilen“, sagt Roy Wood vom Nationalpark. Nun steht eine weitere Kamera an den Brooks Falls, wo manchmal bis zu vier Bären im Wasser stehen und die flussaufwärts wandernden Lachse zu fangen versuchen.

Webcams gibt es auch an den Stromschnellen ein paar hundert Meter flussabwärts von den Wasserfällen und im unteren Flusslauf, wo die Bären nahe der Fußgängerbrücke fischen. An der Brücke ist eine neue Unterwasserkamera installiert, die Bilder der Lachse einfangen soll.

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"Lurch ist ein Mörder!"

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  • Mindestens genauso spannend wie die ganzen sinnlosen Marktkommentare total verblödeter "Ansagerinnen", die nicht einmal wissen wovon sie reden..

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