Bilder von fernen Galaxien
Hintergrund: Das Weltraumteleskop „Hubble“

Das Weltraumteleskop „Hubble“ umkreist nunmehr schon seit mehr als 16 Jahren die Erde. Aus 600 Kilometern Höhe blickt es ungehindert von den Luftschichten der Erde in die Tiefen des Alls.

HB HAMBURG. Nie zuvor gesehene Bilder von fernen Galaxien, sterbenden Sonnen und so genannten Schwarzen Löchern verschafften den Astronomen neue Einblicke in die Entstehung und den Aufbau des Universums. Das Observatorium wurde nach dem US-Astronomen Edwin Hubble (1889- 1953) benannt. Es wurde gemeinsam von der US-Raumfahrtbehörde Nasa und der europäischen ESA entwickelt. Am 24. April 1990 wurde es mit Space-Shuttle „Discovery“ in den Orbit gebracht.

„Hubble“ ist über elf Tonnen schwer und etwa 13 Meter lang. Einmal in 96 Minuten umkreist es die Erde. Sein Hauptspiegel hat einen Durchmesser von 2,4 Meter. Für die Betriebsenergie sorgen Solarzellen.

Bereits kurz nach Betriebsbeginn wurden schwere Mängel festgestellt. Es stellte sich heraus, dass der Hauptspiegel falsch geschliffen wurde und verschwommene Bilder lieferte. Bei einer Reparatur-Mission konnte die Besatzung der Raumfähre „Endeavour“ die Probleme 1993 weitgehend beheben - das Weltraumteleskop bekam eine „Brille“ in Form einer Korrekturoptik.

Internet: hubblesite.org

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