Bildung
Schavan fordert Öffnungsklauseln für Hochschulen

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Länder aufgefordert, den Hochschulen mehr Öffnungsklauseln zu gewähren.

dpa BERLIN. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Länder aufgefordert, den Hochschulen mehr Öffnungsklauseln zu gewähren. „Wir müssen insgesamt experimentierfreudiger werden und mehr Öffnungsklauseln zulassen, damit der Wettbewerb um die besten Ideen und Köpfe in Gang kommt“, sagte Schavan der Zeitung „Die Welt“.

So plädiere sie beispielsweise in der Frage einer bezahlten Übergangsphase in die Professur für Experimentierklauseln. „Sollte sich dieses Modell dann bewähren, wird es sich sicherlich auch in ganz Deutschland durchsetzen.“

Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) begrüßte Schavans Forderung. „Die Hochschulen in Deutschland benötigen mehr Autonomie, damit sie für die Herausforderungen im nationalen und internationalen Wettbewerb besser gerüstet sind“, sagte der Minister der dpa in Stuttgart.

Der Südwesten sei in dieser Frage bereits sehr weit gegangen. Frankenberg betonte, dass der in der Föderalismusreform vorgesehene weitgehende Wegfall des Hochschulrahmengesetzes für eine Stärkung der Autonomie der Hochschulen unabdingbar sei. „Hochschulpolitik wird dann ausschließlich eine Angelegenheit der Länder sein. Es wird zu einem verstärkten Wettbewerb nicht nur zwischen den Hochschulen, sondern auch zwischen den Ländern kommen. Gerade dies wird den Weg zu mehr Hochschulautonomie noch weiter ebnen.“

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