Bodenproben untersucht
Sonnenwind erzeugt Wasser auf dem Mond

Bisher konnte es nie nachgewiesen werden, nun hat eine Bodenprobe des „Apollo“-Programms es bewiesen: Der Mondboden enthält Feuchtigkeit – und die kommt offensichtlich direkt von der Sonne.
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LondonDie Mondoberfläche ist nicht ganz so staubtrocken wie gedacht: In Bodenproben aus dem „Apollo“-Programm haben Forscher Spuren von Wasser gefunden. Der Hauch von Feuchtigkeit ist offensichtlich ein Produkt des Teilchenregens von der Sonne, wie die Gruppe um Yang Liu von der US-Universität von Tennessee in Knoxville im britischen Fachblatt „Nature Geoscience“ berichtet.

Raumsonden hatten auf dem Mond bereits Hinweise auf Wasser entdeckt, im Mondboden selbst war es aber noch nicht nachgewiesen worden. Die Forscher analysierten die Bodenproben 10084, 64501 und 70051 aus den sogenannten Maren und dem Hochland des Mondes, die mit den „Apollo“-Missionen 11, 16 und 17 der US-Raumfahrtbehörde Nasa auf die Erde zurückgekehrt waren.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bodenproben untersucht: Sonnenwind erzeugt Wasser auf dem Mond"

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  • Ein ganz klein wenig Kompetenz darf man, glaube ich, sogar US-amerikanischen Wissenschaftler zugestehen.

    Was, wenn möglicherweise doch der eine oder andere der immer wieder an US-Wissenschaftler vergebenen Nobelpreise gerechtfertigt war?

    Wobei ich natürlich verstehe, daß unsere kreativ-basisdemokratische Wutbürgergesellschaft zu solchen Spießigkeiten keinen Bezug mehr hat. Heute zählen eben andere Werte.

  • Ist ja interessant: jetzt, nach rund 40 Jahren wird da plötzlich Wasser in den Proben gefunden.Da glaube ich doch mehr an einen Analysen- bzw. Probenaufbewahrungsfehler.

    Aber wenn die NASA auf diese Art zu weiteren Geldern für ihr Mondprogramm kommt, dann heiligt der Zweck die Mittel.

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