Forschung + Innovation
Brian Druker erhält mit 100 000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis

Für seine zu einer neuen Blutkrebstherapie führenden Arbeiten hat der US-Forscher Brian Druker den mit 100 000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis erhalten.

dpa BERLIN. Für seine zu einer neuen Blutkrebstherapie führenden Arbeiten hat der US-Forscher Brian Druker den mit 100 000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis erhalten. Die Entdeckungen Drukers zur Entstehung und Therapie der so genannten chronischen myeloischen Leukämie (CML) seien bahnbrechend, begründete die Robert-Koch- Stiftung bei der Preisvergabe am Freitag ihre Wahl.

Die Robert-Koch-Medaille in Gold für sein wissenschaftliches Lebenswerk erhielt der US-Forscher Emil Unanue.

Drukers Arbeiten hatten zur Entwicklung eines Medikaments geführt, das gezielt das Wachstum derjenigen Zellen hemmt, die den Blutkrebs verursachen. Die Forschung von Unanue brachte neue Erkenntnisse über die Mechanismen der körpereigenen Immunreaktion auf in den Körper eindringende Erreger.

Der jährlich verliehene Robert-Koch-Preis zählt zu den hochrangigsten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Deutschland. Die Stiftung fördert die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten und anderer, weit verbreiteter Krankheiten. Robert Koch (1 843 bis 1910) gilt als Begründer der modernen Bakteriologie. Er erhielt vor 100 Jahren den Nobelpreis für Medizin und Physiologie.

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