Britisches Unternehmen „druckt“ Leiterbahnen auf Funk-Chips
Schaltkreise wachsen auf Tintenspur

Das britsche Unternehmen QinetiQ hat eine Spezialtinte entwickelt, mit der winzige Kupferleitungen auf Funk-Chips „gedruckt“ werden können. Bisher werden die hauchdünnen Leitungen aus Kupfer herausgeäzt.

HB/wsa DÜSSELDORF. Die Tinte wird auf eine wasserfeste, flexible Oberfläche gedruckt. Die geheimen Inhaltsstoffe der farbigen Flüssigkeit ziehen Kupferatome aus einer metallhaltigen Lösung an. Binnen weniger Minuten wachsen entlang der Tintenstriche filigrane Kupferverbindungen von einigen Mikrometern Dicke heran.

Laut Herstellerfirma ist diese Methode schneller, kostengünstiger, Platz sparender und umweltfreundlicher als das Ätzen. QinetiQ will mit der Drucktechnik eine wichtige Stellung auf dem wachsenden Markt so genannter RFID-Etiketten einnehmen. Die Radio-Frequenz-Identifikation soll Streifencodes und Preisetiketten in Kaufhäusern und Supermärkten ersetzen. In zwei Jahren könnten die billigen Funk-Chips flächendeckend eingesetzt werden. Kassiert wird dann nicht mehr per Einscannen oder Eintippen an der Kasse, sondern mittels Funksignal.

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