Forschung + Innovation
Bulmahn: 850 Juniorprofessuren seit 2002 bewilligt

Zwischen Februar 2002 und Ende 2004 sind in Deutschland rund 850 Stellen für so genannte Juniorprofessoren bewilligt worden. Davon seien bislang 786 besetzt, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf eine Erhebung des Forschungsministeriums.

dpa BERLIN. Zwischen Februar 2002 und Ende 2004 sind in Deutschland rund 850 Stellen für so genannte Juniorprofessoren bewilligt worden. Davon seien bislang 786 besetzt, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf eine Erhebung des Forschungsministeriums.

Insgesamt bewarben sich demnach 11 113 Forscher für die Stellen an 65 Hochschulen in allen Bundesländern. Der Bund förderte diese Professuren bislang mit 57,5 Mill. Euro.

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) sagte der Zeitung, die neue Professur ziehe auch Forscher aus dem Ausland an. Sie besetzen rund 55 Stellen, etwa 40 davon sind Deutsche, die zurückkehrten. Bulmahn beurteilt dies als Erfolg im Kampf gegen die Abwanderung von Wissenschaftlern.

Die Unionsbildungspolitikerin Katherina Reiche (CDU) blieb skeptisch: „Dass keine 50 deutschen Forscher aus dem Ausland zurückgeholt wurden, ist enttäuschend, nicht aber verwunderlich.“ Die deutsche Juniorprofessur ist auf sechs Jahre befristet. „Die angelsächsischen Universitäten machen attraktivere Angebote“, sagte Reiche.

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