Forschung + Innovation
Bulmahn: „Nanotechnik bietet Chance auf 10 000 neue Arbeitsplätze“

In der Nanotechnologie können nach Einschätzung von Forschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) in den kommenden zwei Jahren bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze entstehen.

dpa BERLIN. In der Nanotechnologie können nach Einschätzung von Forschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) in den kommenden zwei Jahren bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze entstehen.

„Die Nanotechnologie hat das Potenzial, viele Technologiefelder grundlegend zu verändern“, sagte Bulmahn am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung einer Studie der Innovations- und Technikanalyse (ITA) über die Nanotechnologie. Bei der Untersuchung seien erstmals die Auswirkungen der Nanotechnologie auf Wirtschaft und Medizin sowie ihre energie- und ressourcensparenden Anwendungen untersucht worden.

Die Nanotechnologie beschäftigt sich mit der Forschung und Konstruktion in sehr kleinen Strukturen. Ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Nano (griechisch: Zwerg) umfasst Forschungsgebiete und Anwendungen in der Energie-, Umwelt- oder Informationstechnik. Der Studie zufolge befassen sich in Deutschland 450 Unternehmen mit der Nanotechnologie.

Laut Bulmahn steht Deutschland bei der Nano-Forschung im internationalen Vergleich an zweiter Stelle hinter den USA. „Bei der Entwicklung von Nano-Anwendungen im Gesundheitswesen sind wir sogar weltweit führend.“ Woran es allerdings noch mangele, sei die Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte. Hier nehme Deutschland hinter den USA und Japan nur den dritten Rang ein.

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