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Bundesstiftung Umwelt fördert 296 Projekte mit 44,5 Millionen Euro

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat im vergangenen Jahr 44,5 Mill. Euro in 296 Umwelt- und Naturschutzprojekte investiert. Von den Fördermitteln seien rund 27,5 Mill. Euro an mittelständische Unternehmen geflossen, teilte die DBU am Mittwoch in Osnabrück mit.

dpa OSNABRüCK. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat im vergangenen Jahr 44,5 Mill. Euro in 296 Umwelt- und Naturschutzprojekte investiert. Von den Fördermitteln seien rund 27,5 Mill. Euro an mittelständische Unternehmen geflossen, teilte die DBU am Mittwoch in Osnabrück mit.

Insgesamt habe die Stiftung aus ihrem Kapital 2004 rund 70 Mill. Euro erwirtschaftet. 29 Mill. davon flossen in das Stiftungsvermögen, das sich auf 1,63 Mrd. Euro erhöhte. Die übrigen etwa 42 Mill. Euro gingen mit etwa 2,5 Mill. Euro aus 2003 in die Stiftungsarbeit.

Insgesamt hat die nach eigenen Angaben größte Umweltstiftung der Welt seit ihrer Gründung im März 1991 rund 6 000 Projekte mit mehr als einer Milliarde Euro gefördert. Davon seien allein 400 Mill. Euro nach Ostdeutschland geflossen, sagte DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde bei der Vorlage des Jahresberichts 2004. Mehr als 800 junge Akademiker hätten für ihre Forschungen über Naturschutz und Umwelttechnik Stipendien erhalten, davon seien mehr als 200 Wissenschaftler aus Mittel- und Osteuropa gewesen.

Die Förderung mittelständischer Unternehmen in Sachen Umweltschutz steht seit der Gründung der Stiftung immer oben auf der Liste der begünstigten Projekte. Die Minderung von Emissionen und die optimale Verwertung von Rohstoffen und Energie hätten für die DBU stets vorrangige Bedeutung, sagte Brickwedde. Die Entwicklung eines Dieselrußpartikelfilters werde bereits seit 1995 unterstützt, lange bevor das Thema Feinstaub breit diskutiert worden sei.

Auch für die Sanierung umweltgeschädigter Kulturdenkmäler gibt die Stiftung Geld. Vor allem in Ostdeutschland konnten mit DBU-Mitteln viele Kulturstätten erhalten und saniert werden. Dazu zählen die Thomaskirche in Leipzig, wo einst Johann Sebastian Bach (1 685-1 750) 23 Jahre lang als Kantor wirkte, das Dessau-Wörlitzer-Gartenreich, die Franckeschen Stiftungen in Halle und der Meißener Dom.

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