Der 78-Jährige kann einfach nicht von der Forschung lassen
Irwin Rose: Der Geniale

Obgleich Irwin Rose schon lange das Rentenalter erreicht hat, forscht er unermüdlich weiter. Seine Kollegen beschreiben den Chemie-Nobelpreisträger schlicht als "genial".

NEW YORK. Der amerikanische Biochemiker Irwin Rose hat sich mit Leib und Seele der Forschung verschrieben. Auch als 78-jähriger emeritierter Professor mag Rose sich nicht davon trennen und hält an seinem kleinen Labor an der Universität von Kalifornien in Irvine fest.

Frühere Mitarbeiter charakterisieren ihn als offenen und temperamentvollen Perfektionisten. „Er ist einfach genial“, hieß es am Mittwoch wenige Stunden nach der Verkündung der diesjährigen Nobelpreisträger am Fox Chase Cancer Center in Philadelphia. An dem Krebszentrum hatte Rose von 1963 bis in die 1990er Jahre gearbeitet und zusammen mit seinen Kollegen Avram Hershko und Aaron Ciechanover aus Israel viele jener bahnbrechenden Entdeckungen gemacht, die jetzt mit dem höchsten Chemiepreis belohnt werden.

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