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Designierter Nasa-Direktor gibt „Hubble“ neue Hoffnung

Der designierte Nasa-Direktor Michael Griffin will das bereits verkündete Aus für das Weltraumteleskop „Hubble“ neu überdenken. Die Entscheidung werde nach dem für Mai geplanten Start der Raumfähre „Discovery“ fallen, sagte Griffin bei einer Senatsanhörung am Dienstag in Washington.

dpa WASHINGTON. Der designierte Nasa-Direktor Michael Griffin will das bereits verkündete Aus für das Weltraumteleskop „Hubble“ neu überdenken. Die Entscheidung werde nach dem für Mai geplanten Start der Raumfähre „Discovery“ fallen, sagte Griffin bei einer Senatsanhörung am Dienstag in Washington.

Entweder werde ein „Space Shuttle“ zur Reparatur von „Hubble“ fliegen oder das Weltraumteleskop werde mit einem Roboter gezielt zum Absturz gebracht, sagte Griffin.

„Hubble“ benötigt dringend neue Batterien und Stabilisatoren, damit es in 600 Kilometer Höhe über der Erde Kurs hält und nicht außer Kontrolle gerät.

Die Bestätigung des 55-jährigen Griffin als neuer Nasa-Direktor gilt als sicher. Griffin will bereits am kommenden Montag sein Amt antreten. Der Physiker und Raketenspezialist hatte bereits von 1991 bis 1994 als Chefingenieur und Forschungsdirektor bei der Nasa gearbeitet. Er wird der elfte Direktor in der 47-jährigen Geschichte der US-Weltraumbehörde.

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